Cave-In-Rock

Als wir bei Dan und Janet zu Besuch waren, haben wir mit der Shawnee Queen den Ohio-Fluß befahren. Wir sind extra früh aufgestanden um vor dem großen Andrang an Bord zu gehen, und, wie auf dem Photo zu sehen ist, waren wir erfolgreich. Wir sind auf der ganzen Bootstour allein gewesen.

Ein schönes Häuschen am Flußkliff… da würde ich gern’ einziehen.
Der Ohio ist mit 1580 km etwa doppelt so groß wie die Oder und der wasserreichste Nebenfluß des Mississippi, der wiederum der zweitgrößte Fluß der Vereinigten Staaten und fast zweieinhalb mal so groß wie die Donau ist. Der Ohio war bis zum Amerikanischen Bürgerkrieg die Grenze zwischen Sklavengebiet und den freien Staaten.
The Ohio River, at 981 miles in length, is the principal tributary of the Mississippi River, which in turn is the second largest river in the United States at 3,895 miles. The Ohio was the border between slave territory and the free states until the Civil War.

Cave-In-Rock, übersetzt Höhle-im-Fels, war für längere Zeit ein Lageplatz für Flußpiraten. Sie überfielen und plünderten Boote und ermordeten Passagiere bis ins frühe 19te Jahrhundert.
Die etwa 35 Meter tiefe Höhle hat ein vertikales Belüftungsloch am Ende und bot mit ihrem weiten Ausblick auf den Fluß eine ideale Festung für die Flußdiebe. Der berüchtigte Bandit Samuel Mason führte in dieser Höhle sogar ein Scheinkasino, komplett mit Bar, Kartenspiel und Prostituierten. Viele der Gäste endeten verprügelt und ausgeraubt oder sogar tot auf dem steinigen Ufer dieser Kliffhöhle ab. Die Piraten- und Geisterlegenden sind auch heute noch Teil der Lokalkultur.