Sommer im März

Heute waren es 27 Grad (im März!) und die Kinder dachten sich, daß es schön wäre sich im Ohio River abzukühlen. “Der ist aber zu weit weg zum Laufen,” sagt Kirin, “und Papa ist in der Garage beschäftigt.” “Na und,” sagt Kai, “wir machen uns einfach unseren eigenen Ohio. Hol’ mal den Schlauch!” Ein paar Minuten später wurde Papas Gemüsebeet ein bisher unbekannter Seitenarm des mächtigen Ohio und die Kinder erreichten einen bisher unbekannten Dreckigkeitsgrad. Ein Glück hatte ich noch keine Zeit zu säen!

Wegen dem ungewöhnlich warmen Wetter (oder vielleicht ist das ja im Süden Illinois’ gewöhnlich) habe ich die Abdeckungen der Gazefenster im Durchgang zur Garage abgenommen. Ganz rechts kann man gerade noch die Tür zur Garage hinter dem grünen Küchenschrank sehen, in der Mitte ist ein Teil des Geländers der Treppe zum Keller sichtbar und links gebt es je eine Tür zur Küche und zu Amys Nähzimmer. Unser Garten geht bis zum Drahtzaun und verläuft entlang der Südseite des Hauses. Den in den weißen Plastikbeutel enthaltenen Mist will ich in das (zur Zeit überschwemmte) Gemüsebeet als Dünger und zur Auflockerung des lehmigen Bodens einbringen. Dadurch wird das Beet auch etwas erhöht um den Wasserabfluß zu verbessern