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Blog

Rock Point, Tag 2

Heute malerten wir den Computerraum der Schule, welcher auf dem Gelände der Mission ist. Mit sechs Leuten ging es ganz gut und wir hatten den Raum am Nachmittag fertig.

Aber es war heiß!

Die kleine Fensterklimaanlage kam mit dem Kühlen nicht hinterher, aber ein Glück kühlt es hier abends ziemlich schnell ab, da wir etwa in 1400 Meter Höhe sind.

Den Rest des Tages verbrachten wir also mit anderen lebenswichtigen Dingen wie vor der Klimaanlage sitzen… oder bloggen

Guido's Grüner Garten, Folge 4

Zu Folge 3

Die Radieschen, der Spinat und die Erbsen wuchsen ziemlich schnell. Die Zwiebeln sehen noch etwas mickrig aus, aber wuchen auf jeden Fall einfacher heran als im Plastegewächshaus. Nächstes Mal sähe ich alles gleich im Garten aus. Die Lücken in den Reihen sind durch die zu großen Abstände zwischen den Tropfschläuchen entstanden. Vielleicht sollte ich die Schläuche noch dichter auslegen, falls die Keimlinge dazwischen gar nicht aufsprießen.

Die Kräuterecke und die Blumen sind noch nicht angelegt, außer ein paar Lilien (hinten rechts in der Ecke) und eine Stockrose die ich von den Nachbarn bekommen habe. Die Stockrose sah ziemlich schlaff nach dem Umzug aus, aber sie hat sich gut erholt. Mal sehen ob die Lilien nicht zu gestresst sind und vielleicht dieses Jahr schon blühen.

To Episode 3

Ich war's nicht!

Dieser Betonblock ist zwar meiner, ich benutze ihn um die Plane auf dem Feuerholz zu befestigen, aber wie der nun auf die Schlange fiel weiss ich nicht. Andere (lebende) Schlangen habe ich hier noch nicht gesichtet. Auch ist jede Erwähnung von Schlangen unhöflich, da Indianer diese als Unglücksbringer ansehen.

Soweit ich das laienhaft einschätzen kann, ist dies eine Gestreifte Peitschennatter und für Menschen ganz und gar ungiftig, schade. Sie sollen sehr flink sein, aber wohl nicht für einen fallenden Stein. Weiss noch nicht was ich mit ihr mache…

Coen Expeditions Progress

Volunteered to chauffeur Grandma Ruth home to Arizona from a visit to Dan in Illinois in June. The route via St. Louis was suggested by Mapquest as the fastest, but the many construction zones and two t(r)oll roads did not convince me to use it again. Traffic was often dense and I missed my exit in St. Louis because of construction closures.

Habe mich freiwillig als Oma Ruths Chauffeur gemeldet und bin Anfang Juni nach Illinois gefahren um sie von ihrem Besuch bei Dan nach Hause nach Arizona zu fahren. Der Weg über St. Louis war zwar von Mapquest als der schnellste ausgewiesen, aber die zahlreichen Baustellen und zwei Mautstrassen haben mich nicht sehr überzeugt. Verkehr war mitunter sehr dicht und dann habe ich in St. Louis wegen Bauten auch noch meine Ausfahrt verpasst.

Kam dann bei Nacht und Nebel (vereinzelt, aber trotzdem…) im Shawnee Nationalpark an und konnte die Einfahrt zu Dans Ranch nicht finden. Also wieder zurück zur Zivilisation und ein funktionierendes Telefon gesucht… irgendwann vor Mitternacht kam ich aber heil an.

Das obige Photo wurde auf der offiziellen Ranchtour im sechsradigen Nutz-/Geländefahrzeug gemacht. Dan hat ein paar Felder zum Schein bepflanzt um das Wild vor die Hochstände zu locken und auch sonst hat sich durch den vielen Schnee letzen Winters floramäßig viel getan.

Wie man sehen kann geht es mit dem Hauptgebäude gut voran. Die Küche, das Schlafzimmer und zwei Badezimmer sind funktionstüchtig und bewohnt. Die Wohnstube, oder besser gesagt die Wohnhalle, ist noch etwas spartanisch aber benutzbar. Jetzt muss nur noch der Container vorm Haus ausgeladen werden… Ich berichte mehr, wenn wir im July länger zu Besuch bleiben.

Für den Rückweg habe ich mir die Strecke über (vielmehr neben) Memphis, Tennesse ausgesucht. Wesentlich stressfreier, keine Mautgebühren und meiner subjektiven Meinung nach sogar schneller. Wir sind am ersten Tag bis Elk City in Oklahoma gekommen und am zweiten nach Jeddito. Haben Oma Ruth unsere Umgebung und das Hopidorf Walpi in (oder auf; je nach Sichtweise) First Mesa gezeigt und sie dann am nächsten Tag nach Hause gefahren.

Ich hatte noch ein kleines Abenteuer auf dem Rückweg nach Hause, da ich mich entschlossen hatte mal die Strecke über Strawberry zu fahren. Zwar nur ein zweispuriger Highway, aber war schöner als der andere Weg. Viel Wald und Wild zu sehen, inklusive ein sehr dickes Reh, das vor mein Auto lief… Moment mal, das ist ja ein Bär! Wau, Tiere vor der Kamera bzw. Windscheibe, hätte ich mir nie gedacht das mal in natura zu erleben. Es schien mir ein junger Schwarzbär zu sein und sah etwa so aus wie das rechte Tier auf dem Bild. Nachdem er mich bemerkt hat ist er dann im typischen Bärengallop in die Büsche verschwunden. Schade das ich meinen Photoapperat zu Hause ausgepackt hatte.

Trabant hat Investitionswert!

Obwohl die Trabantwerke in Zwickau schon lange tot sind, haben die dort hergestellten Fahrzeuge bis in die ferne Zukunft einen hohen Gebrauchtwert. Ich habe mehrere Trabanten in City 17 sowie auf dem Weg nach Nova Prospekt im futuristischen Endzeitspiel Half-Life 2 gesichtet.

Nach den Nummernschildern her gehören sie wohl alle russischen Besitzern. Ich hab’ kein D oder P gesehen. ;)

Wartburg, Barkas oder ähnliches, ist bisher nicht aufgetaucht, aber einen dem W-50 sehr ähnlichem LKW läuft man ab und zu über dem Weg. Alles gute Ware aus ostdeutschen Landen, nix mit Westautos in der Zukunft! Ha!