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Chicago

Wir kamen am Abend, bevor wir meine Eltern vom Flughafen abholten, in Chicago an und entschieden uns den Navy Pier bei Nacht anzusehen. Das war ein Fehler! Sie wird nicht umsonst “Windy City” (Stürmische Stadt) genannt. Eigentlich wäre “Arktische Stadt” ein besserer Beiname. Obwohl der Pier nur ein paar Straßen vom Hotel entfernt war, waren wir zwei Eiszapfen als wir ihn erreichten. Schaut euch mal das eingefrorene Lächeln von Amy an!

We arrived in Chicago the night before we picked up my parents at the airport and decided to check out the Navy Pier by night. This was a mistake! They don’t call it Windy City for nothin’. Actually ‘Arctic City’ would have been a better epithet. Even though the pier was only a few blocks from our hotel, we where two icicles when we got there. Check out the frozen smile on Amy!

Am nächsten Tag hat die Sonne zwar etwas geholfen, aber selbst die sich am Eis wärmenden Deutschen mussten die Augen und anderen Organe zusammenkneifen.

Der Navy Pier bekam seinen Namen im 2. Weltkrieg, als er durch das Aufkommen des Automobiles als Zivilanlage ausgedient hatte und in den Dreißigern von der Navy zur Ausbildung genutzt wurde. Heute ist er ein Ort von Ausstellungen und Touristenattraktionen. Der Pier soll demnächst umfangreich renoviert und erweitert werden.

The Navy Pier got its name during World War 2, when it fell into disuse as a municipal facility with the rise of the automobile and was used for training by the Navy in the thirties. Today it is the place of exhibitions and tourist attractions. The pier will soon be expanded and renovated extensivly.

Das letzte Drittel unseres “Todesmarsches” (wie Amy es beschrieb), enthielt einen Ausblick vom Sears Tower, dem höchstem Gebäude der Welt (was je nach Messung umstritten ist). Alles in allem war auch unsere dritte Reise nach Chicago so beeindruckend wie die erste.

Stein? Papier? Schere!

Unsere Prinzessin hatte ein paar Schwierigkeiten ihren königlichen Haargummi aus dem Pferdeschwanz zu entfernden. Und anstatt den König oder die Königin um Hilfe zu bitten, dachte sie sich: ‘Kein Problem, daß kann eine Schere schnell lösen!’

Schnipp Schnapp, der Zopf is ab! Nun hat sie eine schöne 20er-Jahre Frisur und tanzt den Charleston…

Garden of the Gods, Illinois

Hier nun endlich ein paar Bilder von unserem Besuch im Garden of the Gods (Göttergarten). Dabei ist der Park in Illinois gemeint, nicht die billige Kopie in Colorado.

Hier ein Blick auf die typischen Sandsteinformationen, die man auf dem Rundgang fast überall sieht.

Dan zeigt hier auf den Eagle Rock (Adlerfelsen), der einem Adlerkopf verblüffend ähnlich sieht. Die Illusion ist in natura noch besser, kann aber mit etwas blinzeln auch am heimischen Monitor nachvollzogen werden.

Links ist die Teufelssäule zu sehen und rechts der Regentanz der einheimischen Biligaana. Wir hatten echt Glück dem Stammeshaupt bei dieser einmaligen Zeremonie zu zuschauen, und wie man an der schummrigen Beleuchtung der Bilder erkennen kann, wurden die rhytmisch hüpfenden Bemühungen mit Erfolg belohnt.

Oh Holy Night

Da meine liebe Mutti ja schon wieder (oder immer noch?) in Weihnachtsstimmung ist (siehe Kommentare des vorherigen Eintrags), muß ich doch gleich mal meine absolute Lieblingsversion dieses englischen Weihnachtsliedes verlinken. Bis zum Ende anhören! Wenn man denkt, daß es gerade richtig gut ist, wird es immer noch besser!

Hier sind drei Kopien. Ich hoffe jeder findet eine die funktioniert: “O Holy Night”( MP3, MP3, Real Audio), Künstler leider unbekannt

Russische Gymnasten

Die armen, ehemaligen Gymnasten der sowjetischen Sportpropagandamaschine; die Gehirnwäsche war so stark, daß sie einfach nicht aufhören können herumzuturnen! Hier ist ein Alternativlink, falls Google euch nicht reinschauen läßt (Google-Video ist noch Beta.), aber Vorsicht, das Video ist 14,1 MB groß…