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Blog

Neue Heimat Illinois

Wir sind heil in Illinois angekommen und erfreuen uns an der überschwänglichen Grünheit, den vielen Singvögeln und Rehen und den Annehmlichkeiten der Residenz Coen. Oben ein Photo der wild wachsenden asiatischen Lilien. Ich hab keine Ahnung welche Gattung das ist, aber die Einwohner nennen sie einfach Tigerlilien.

Das hier ist eine ganz andere Pflanze der Gattung Schlabitz, die endlich mal gestutzt wurde. Natürlich hat der Friseur bei der Freilegung des Gestrüpps gleich eine Zecke gefunden, die fachmännisch von Oma Coen entfernt wurde. Auf diesem Bild kommen wir gerade von unserem Badeausflug zum Pounds Hollow See zurück.

This one here is a whole different plant of the species Schlabitz which finally got trimmed. Of course a tick was found after the hairdresser removed the thicket and was expertly extricated by Grandma Coen. On this picture, we are just returning from a swimming trip to Pound Hollow Lake.

Pack(en), Pack(en), Pack(en)

Leider konnten wir den LKW zum Umzug nicht wie versprochen in Holbrook abholen, aber U-Haul hatte einen in Show Low. Etwa 45 min weiter südlich, aber dafür haben wir einen Rabbat von 20% bekommen, was sich bei diesen Überlandumzügen richtig lohnt. Dann ein milder Schock an der Tankstelle: Ich wollte den halben Tank schnell noch auffüllen und mußte am Ende $75 (59 EUR) für 24 Gallonen (91 l) zahlen. Das war ein halber Tank…

Hab den Truck so geparkt wie ich es wollte, damit das einladen besser geht. Die Kinder rannen die Rampe rauf und runter und hielten nur mal ein paar Sekunden still um diese beiden Photos zu schnappen.

Da unser Truck wohl aus New York ist, haben wir sogar echtes Graffiti drauf. 8-)

Zusatz, Dienstag, 6. Juni: Wir sind immer noch hier. Das Packen und Einladen dauert ewig, wie immer. Wir (oder sollten wir sagen Amy und Janet) hatten geplant am Dienstag Morgen los zu fahren, aber wie es aussieht, haben wir Glück, wenn wir mittags am Mittwoch losfahren…

Aus dem Südwesten in den Mittleren Westen

’Tschuldigung für die derzeitige Funkstille hier im Schlabitz-Blog. Wir sind fleißig am Packen und ich muß noch eine Übersetzung fertigstellen, bevor wir hier das Lager abbrechen. Der aktuelle Plan ist den Miet-LKW am 4. Juni abzuholen, vollzupacken, 3 Tage auf der Route 66 (na gut, die heisst heutzutage I-40) zu fahren und um den 10. Juni (“Herzlichen Glückwunsch, Antje!” Sicherheitshalber… 8-D ) bei Dan und Janet in Illinois einzurollen. Dort sind wir dann telefonisch, brieflich und mailisch erreichbar. Dort können wir auch, Dank der Gastfreundlichkeit der Schwiegereltern, eine Weile wohnen, bis wir Beruf, Haus und Internetanbieter gefunden haben. Mehr im Juni. Bis dann!

Besuch in Illinois 2005

Hier sind die übrigen Photos, die ich beim Besuch der Eltern in Illinois gemacht habe. Oben abgelichtet sind die beiden Deutschen auf dem Grundstück der Coens mit der Jadghütte im Hintergrund.

Dort sangen, tranken, trompeteten, dudelten, röhrten und quakten wir unter Einsatz aller greifbaren Instrumente und Tiergeräuschmacher ins Neue Jahr hinein, …

… zogen alle Anwesenden vor die Kamera, …

… schauten den Herren des Hauses beim Zigarre qualmen zu, …

… gingen im Shawnee Nationalpark spazieren und hatten überhaupt eine gute Zeit. Alle sind sich einig, das es ein gelungenes Treffen der Coens und Schlabitzens war und das dieses in der nahen Zukunft wiederholt werden sollte. Der amerikanische Zweig der Schlabitz-Familie kann es natürlich wiedermal nicht abwarten und zieht gleich Anfang Juni ganz nach Illinois. Amy merkte wie sehr sie ihre Eltern vermißt und will trotz der Schönheit der Reservation dichter bei Muttern leben. Nun müssen sich Edeltraut und Dieter nur einen kleinen Schubs geben und auch hierher ziehen. Das spart eine Menge Flugtickets! ;-)

Mutti in Memphis

Einen der tollsten Gehirnfürze hatte ich kurz vor der Ankunft meiner Ellis zum Weihnachtsbesuch in Illinois. Uns Muttern ist, trotz Mauer und Medienzensur, ein langjähriger Elvisfan und hatte nie die Chance auch nur einmal in Richtung Caddillac zu juchzen. Und was ist nur schlappe 4 Stündli südlich vom Haus der Schwiegereltern? Memphis, die Heimat des Blues, Geburtsort des Rock’n’Rolls! Und was ist in Memphis, neben den legendären Sun Studios meine ich, zu sehen? Jupp, Graceland, Home of the King. Dort wohnte er und dort wurde er begraben. 3717 Elvis Presley Boulevard.

Ich hatte das Warnschild, daß keine Blitz(!)photographie erlaubte, missverstanden und meine Kamera erst gar nicht mitgenommen. Die Photos wären wohl auch nicht so toll geworden, da die Beleuchtung gedämpft war. Auf der offiziellen Webseite gibt es aber eine virtuelle Tour.

Hier ist Mutti vor dem berühmten Musiknotentor und kann sich kaum davon zurückhalten da jetzt einfach mal durchzurennen. Aber nix da, wieder zurück über die Straße und in der Schlange auf das nächste Touristenshuttle warten…

Die Ziegelmauer war übersäht mit tausenden Inschriften von Fans aus aller Welt und aus allen Jahrzehnten seit den 50’ern.

Ich hatte eine große Dosis Kitsch und Grelles erwartet, wurde aber angenehm überrascht. Natürlich kann man über das Doppelbett mit rundem Halbdach komplett in rosa Plüsch nur schmunzeln, aber alles in allem waren die Räume der Unteretage und des Kellers recht geschmacksvoll eingerichtet. Die Oberetage ist für die Öffentlichkeit nicht zugänglich. Die Privatspähre dieser Zuflucht zu Elvis’ Lebenzeiten, wird auch heute noch gewahrt.

I expected a big deal of kitsch and glare, but was pleasantly suprised. While you can only smile over the all pink all plush king-sized bed with huge round canopy, the rest of the rooms of the first floor and the basement were furnished with much taste. The second level is off limits to the public, as the privacy of this area is guarded just as much today as it was when Elvis lived there.

Nach der Haustour gab es noch den Meditationsgarten, wo Elvis, sein Bruder und seine Eltern begraben sind, die beiden Privatjets, das Automuseum mit seinen eigenen und in Spielfilmen gesehenen Wagen und haufenweise Souvenirläden. Zur Übernachtung gibt es noch das Heartbreak Hotel, wo man wie der King wohnen kann.

Als wir endlich fertig waren, wurde es schon dunkel und wir fuhren noch eine Ehrenrunde um die Weihnachtsbeleuchtung zu bestaunen. Alles in allem ein gelungener Ausflug, den ich allen Musikfreunden und Elvisfans nur empfehlen kann.

When we were finally done, it was getting dark already and we drove a lap of honor to gape at the Christmas lights. All in all, it was a great trip, which I sincerely can recommend to all music and Elvis fans.