Senior Full Stack Engineer at GovRecover
Adding features to and improving the backend services behind GovRecover.org, expanding the service to new US states and their particular processes for claiming property.
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Back to freelancing as a one-man software team with front- and back-end expertise. Recent projects: Finaware, a SaaS platform investigating financial crimes with LLM and vision models processing bank statements; Teetag, a WooCommerce t-shirt shop with Printify integration; and an internal inventory dashboard for Coverland built on Retool and Supabase.
Afloat is a local gifting app and a Shopify marketplace for local businesses. A new REST API and Shopify integration cut the manual steps in half, sign-up for new businesses got 80% shorter, and Sentry instrumentation trimmed log output by 60%.
A three-month contract that turned into a full-time position with the client. Translated a legacy Django–Shopify integration to Remix (removing 80% of the code), moved Python code to Node.js, and lifted the AWS backend to GCP — cutting deployment time from 30+ minutes to 2–4.
LRW rebranded to Material, a modern marketing services company. Transformed the Yamaha Motor US website onto an AWS backend and a Next.js frontend — a Storybook-driven workflow halved the time from design to implemented UI — and maintained Touchpoint Dashboard until its sunset, planning and executing the shutdown of all of its AWS infrastructure.
LRW acquired Strativity and kept me on as lead engineer for Touchpoint Dashboard.
Touchpoint Dashboard was acquired by Strativity Group, and I was hired full-time to keep leading its development.
Took over as lead developer during the prototype phase and grew the Django app into a selling SaaS customer-journey-mapping platform, leading up to four off-shore contractors. Moving the backend to AWS doubled performance and cut hosting costs by 90%; the frontend evolved from jQuery through Backbone to React along the way.

Die Friedhöfe in New Orleans sind bekannt Touristenattraktionen. Wegen der hohen Kriminalrate, wird empfohlen sie nur mit einer geführten Gruppe zu besuchen. Unsere Tour wurde von einem pensioniertem Park-Ranger organisiert, der sich so ein kleines Nebeneinkommen verdient. Wir trafen uns beim Café Beignet und liefen von dort zum St. Louis Friedhof Nr. 1.
Auf dem Weg lernten wir viel neues über die frühe und moderne Geschichte der Stadt, z.B. wie aus einer unbekannten Statue in einem Schnellpacket (Eilpost heisst auf English “expedite”) der Heilige St. Expedite wurde und wo die Katrina- Überschwemmungswasserliene verlief.
Der Friedhof sieht aus wie eine Mausoleumsstadt, komplett mit Haupt- und Nebenstraßen, Kathedralen, Bürgerhäusern, und sogar schubfachartige “Neubauten” für Tote die sich keine Familiengruft leisten können.
Hier mal eine Satellitenansicht:
Viele lokale Persönlichkeiten haben hier ein Grabmal, aber eine ist besonders bekannt: die Voodoo-Priesterin Marie Laveau.

Viele ihrer Anhänger besuchen noch heute das Grab regelmässig und hinterlassen oft Opfergaben in der Hoffnung das ihre Gebete erhört werden.
Die XXX Markierungen entstammen einem Liebesritual:
Entstellung der historischen Gräber ist natürlich gesetzeswiedrig und muss deshalb im geheimen, am besten nachts, passieren.
Der Mann mit dem Regenbogenschirm ist unser Tourführer.
Der Hauptgrund für diese Art von Bestattung, ist der hohe Wasserspiegel New Orleans, da die komplette Region ein großer Sumpf ist, aber die französichen und spanischen Traditionen habe fast genausoviel damit zu tun.
Die Familienmausoleen werden durch die Generationen erhalten und wiederverwendet. Falls eine Beerdigung erst neulich stattfand, werden die neuen Überreste erst in der Friedhofsmauer in einer “Knochenhöhle” zwischeninterniert. Nach relativ kurzer Zeit (2-3 Jahre) hat das lokale tropische Klima plus Bakterien die Überreste gut durchgebacken und in feine Asche verwandelt. Dann werden sie in die Familiengruft überführt.


Die Luftfeuchte in New Orleans ist hoch genug, daß Moos und Farne in den Ritzen der Außenwände wachsen. Erst dachte ich das das ein lokaler Gärtnerbrauch ist um alte Mauern zu verschönern, aber diese Farne sind oft zwei oder drei Stockwerke hoch in der Mitte einer kahlen Wand. Das sind entweder sehr mutige Gärtner oder der Wind.
Hier wachsen sowieso viele Pflanzen, die wir kalten Deutschen nur als Zimmerpflanze kennen, einfach auf der Straße rum. Die Tomaten wachsen hier bestimmt das ganze Jahr über?



Jackson Square ist das Herz des French Quarters (Französisches Viertel), welches wiederum das historische und kulturelle Zentrum der Stadt New Orleans bildet. Als eine Hafenmetropole der mal spanischen, mal franzözischen Kolonie Louisiana (benannt nach dem “Sonnenkönig” Louis XIV) entwickelte es sich zu einem Außenposten europäischer Kultur, die bald mit afrikanischen und indianischen Einflüssen angereichert Cajun und Creole gebar. Beide definieren alles wofür New Orleans weltberühmt ist: Musik, herzhaft würzige Gerichte und eine unnachahmbare Atmosphäre.

Von der St. Louis Kathedrale läuft man durch das Vieux Carre an engen spanischen Wohnhäusern, verziert mit filigranen Eisenbalkons vorbei. Ab und zu erhascht man einen Blick in die privaten Hinterhofparadise im Schatten tropischer Pflanzen, mit glitzernden, kühlen Fontainen.

Wenig später erreicht man Congo Square, wo die Sklaven sich zu rituellen Tänzen versammelten. Sonntags waren diese Tänze verboten. Alle Sklaven mussten zur Kirche gehen. Sie fanden aber im katholischen Relegionssytem genügend Paralelen um ihre eigenen Glaubensrichtungen, etwas angepasst, fast öffentlich weiterführen zu können. Gott, der Vater, ist wie Voodoun, der große Schöpfergeist. Die Herde der Heiligen, entsprach den minderen afrikanischen Geistern, die um alltäglich Dinge wie eine sichere Reise, mehr Geld oder weniger Magenschmerzen angebetet wurden. So wie sich diese Religionen in das oft missverstandene und mitunter absichtlich verzerrt dargestellte Voodoo vermischten, bildeten die kirchlichen Kantaten Bachs, die Melodien von Mozart und die synkopatischen Rhytmen der Buschtrommeln eine neue musikalische Brauung, die nur hier im heißen Sumpf New Orleans fermentieren konnte: Jazz!

Immer noch auf dem Weg nach New Orleans sind wir auf einmal im Sumpf.

Wir fahren Kilometer für Kilometer auf massiven Betonsäulen hoch über den Bayous (langsam fließende Flußarme) und zeigen mit den Fingern aufgeregt auf das “Spanische Moos”, wie es die Einheimischen nennen. In deutsch heißt das wohl “Luisianamoos”. Hmm, passend.


Update: Mutti fragte nach einem Photo vom Louisianamoos. Leider haben wir nur ein verschwommenes von der Hinfahrt.

Auf dem Weg nach New Orleans haben wir kurz in Memphis zum Mittagessen angehalten. Hmmmm Barbeque!

Da ich Kai’s Fensterklimaanlage nun in Amy’s Nähzimmer eingebaut habe, kann sie dort auch im Sommer ihr Hobby betreiben. Neuest Ergebnis: ein sommerliches Top für Kirin mit Blumenapplikat. …und es gefällt ihr sogar! :-)


Meine ersten Erdbeeren.
My first strawberries.
Oooh, süß!

Amy’s Hündchen heißt “Freckles” (Sommersproßen). Sie hat es für Didgy adoptiert, damit sie nicht so alleine im Hinterhof ist.

Unser neuer Kater sollte eigentlich Paul gehören, aber er wollte ihn dann doch nicht. Nun wohnt er bei uns und fühlt sich wohl. Sein Name ist “Shadow” (Schatten) und er verträgt sich ganz gut mit Weasley.
[Image lost to time — the original was hosted on Blogspot and is no longer available.]
Die Girl Scouts gehen zum Zoo.

Dort gab es auch eine spezielle Version des “Bau-nen-Bär”-Ladens, der statt den normalen Teddybären verschiedene Zootiere zur Auswahl hatte. In diesem Laden suchen sich die Kinder einen leeren Teddybär aus, füllen ihn mit fluffigem Fluff und suchen die Teddysachen und -schuhe und was es sonst noch alles an Teddy-Accessories gibt.
Kai dachte erst das es zu mädchenhaft ist sich eine Puppe zu bauen, aber als wir ihm erzählten das es auch Dinosaurier, Raubtiere und Affen gab wollte er natürlich auch einen Zooteddy haben. Er suchte sich ein Thyrannosaurus Rex aus und rüstete ihn sogar mit einer kleinen Dinostimme aus, damit er auch brüllen kann.

Während die Girl Scouts ihre Stationen machten, hatten die Jungs im Rest des Zoos freien Lauf.

Unsere Pfadfinderinnentruppe 269 (Amy ist die Leiterin) hat Kekse und andere Mittel dem lokalen Roten Kreuz gespendet. Die hier berühmten und schnell verkauften Pfadfinderinnen-Kekse sind die Haupteinnahmequelle für die gemeinnützige Pfadfinderinnenorganisation, und die Mädchen haben somit einen Teil ihrer Einnahmen aufgegeben, die sonst Aktivitäten und Feldausflüge finanziert hätten. Der englische Text auf der Webseite heißt auf deutsch:
Helfer vorort gibt es in allen Größen und Altersgruppen. Brownie-Truppe 269 aus Harrisburg, liefert Girl-Scout-Kekse und andere Mittel beim American Red Cross Little Egypt Network am Sa. dem 22 März ab, die nun an Einwohner von Notunterkünften für die letzten überflutungen verteilt werden.
Hier ist der Link: http://www.redcrosslittleegypt.org/

Keine Bange, uns hat es nicht erwischt, da wir in einem höheren Teil der Stadt wohnen (hinterm Wasserturm auf dem Bild). Leider hat es so ziemlich jedes Geschäft in Harrisburg getroffen. Oben im Bild könnt ihr in der rechten, oberen Ecke das gleiche Bürogebäude sehen, das auch immer im Webcambild zu sehen ist. Das Photo ist von der gegenüberliegenden Seite der Stadt aufgenommen worden. Im Bild der Webcam könnt ihr zur Zeit noch das Wasser im Hintergrund sehen.
Hier sind ein paar Photos. Ruf mich an und ich erkläre euch was da zu sehen ist: http://www.harrisburg-il.com/storm/
Der Link geht zur Hauptseite. Klicke auf die Links in der Liste auf der rechten Seite um zu den Photoserien zu gelangen.
Built 20+ static and interactive landing pages for hospitality and travel digital promotions, and designed an ad-impression-to-call-center tracking system used on a dozen client sites.

Nein ihr seht nicht doppelt, das ist die gleiche Webcam wie oben, aber total mit Eis überzogen. Genau so wie alles andere in Harrisburg vereist war.
Auf dem Bild unten kann man sehen wie der Zaun sich im Eis reflektiert. Erst gab es Hagel, dann Schnee, dann Regen der sich in der Nacht zum Eisregen entwickelte, wodurch alles mit einer 2 Zentimeter dicken Eisschicht überzogen wurde.

Um 4 Uhr nachts hörte ich dann ein Krachen und Blitzen, dann war wieder Stille. Morgens stellte sich heraus, das unser Ahornbaum (der gleiche der im Sommer einen seiner Hauptäste verlor) durch das Gewicht des Eises komplett den Geist aufgab und dabei die Stromleitung auf der gegenüberliegenden Straßenseite mitnahm.

Die Stromleute mussten den Strommast auswechseln und es dauert bis 8 Uhr abends, bis wir (und der Rest des Stadtblocks) wieder Strom hatten. Leute außerhalb der Stadt hatten es nicht so leicht. Die mussten bis zu 3 Tage lang warten.
Wer wird dieses Jahr den Oscar für dramatischste Szene gewinnen? Der machthungrige Maki….
…oder der Backenhörnchenbösewicht? …or the chilling chipmunk?
Ich kann’s kaum erwarten! I can barely wait!
Kai ist gerade zwei Zähne älter geworden.

Kai just turned two teeth older.
Jetzt wo ich hier Videos posten kann, sollte ich vielleicht mal mehr filmen. Hier mal ein paar ältere Videos zum Anfang:
Kai liest ein Buch vor, das er selber in der Schule gebastelt hat.
[Video lost to time — it was hosted on Google Video, which shut down in 2012.]
Dieses Weihnachten hab ich nicht viel aufgenommen, da muß ein Film von vor zwei Jahren her. Hach, diese idyllische Weihnachtsmusik!
[Video lost to time — it was hosted on Google Video, which shut down in 2012.]
“Ich bin doch nur der Kai,” sagt Kai. Aber alle glaubten er sei der Weihnachtsmann. Er sieht doch genauso aus!
[Video lost to time — it was hosted on Google Video, which shut down in 2012.]


Weinachtsabend bei den Schlabitzens: Dieses Jahr haben ich und Dan unsere Weihnachtsbäume von seinem Waldgrundstück geholt. Ich eine Kiefer und er eine Zeder. Habe leider keine Tanne gesehen.
Oben rechts könnt ihr meine neue Topfregalkonstruktion sehen. Ein Metalregal an Ketten von der Decke gehangen und S-Haken für die Töpfe. Auf dem Gewürzregal stehen schon Antje’s Anguckgewürze. Dankeschön!
Auch vielen Dank nochmal für das Packet. Da etwas später ankam hatten wir 3 Weihnächte: einmal zu Hause, dann bei den Coens (unten) und dann mit dem Packet aus Deutschland.


Wir haben unseren Saturn VUE in unser vorheriges Auto, Saturn ION, umgetauscht. Dieser ION ist natürlich ein neueres Model und hat ein elektrisches Sonnendach und OnStar.

Dieses Jahr ging es zum Thanksgiving in die Nähe von Republic, MO (Missouri) zum ländlichen Hause der George Family. Brenda schneidet gerade den Puter in Stücke:

Einer der Vorteile eines Besuches bei den Georges ist die Anzahl der Cousins und Cousinen. So haben die Kinder immer ein Spielpartner…


… und die Erwachsenen können ernsteren Dingen nachgehen, z.B. Football:

oder Essen:

Mein hausgemachter Kürbiskuchen durfte natürlich nicht fehlen. Schmeckte wie immer prima…

… aber war diesmal natürlich schneller verschwunden als letztes Jahr.

Habe gehört, daß das Rezept das ich voriges Jahr verlinkte nicht so toll war. Ich habe aber vor bald eine ausführliche Anleitung zu verfassen. Bitte habt Geduld!

Es ist wieder Herbst in Harrisburg. Endlich kühlt die Luft ab, und unser Ahorn beleuchtet die dunkle Küche mit goldenen Reflektionen. Das Fenster im Bild ist vom Gästezimmer.

Nach dem Entenfüttern gönnen wir uns ein gemächliches Schachspiel. Der Tisch steht schon im Park, man muß sich nur daran erinnern die Figuren mitzubringen.

Ich glaub’ Kai war am verlieren. ;-)
Hallo liebe Mutti,
herzlichen Glückwunsch zum 29. Geburtstag.
Mein Geschenk kommt von Google und von mir:
Seit kurzem kann man hier nun auch Videos bloggen. Und da Du ja ein-, zweimal, na gut dreimal… na eigentlich mindestens 16 mal nach Bildern in unserem neuen Haus gefragt hast, hab ich mal ’ne kleine Tour für Dich aufgenommen.
Viel Spaß!
[Video lost to time — it was hosted on Google Video, which shut down in 2012.]

Dieses Jahr fand Halloween einen Tag früher statt, weil, nach Angaben des Lokalblattes, “viele” Stadteinwohner am Mittwochabend, dem eigentlichen Halloween in diesem Jahr, zum Gottesdienst gehen. Somit wurde von jemand (keine Ahnung wer) beschlossen Trick-or-Treat am Dienstag, also dem 30. Oktober, stattfinden zu lassen. Und was, wenn man die Lokalzeitung nicht abonniert hat? Das werden wir sicher heute Abend sehen, wenn die zweite Welle nach Süßigkeiten verlangender Kinder an unsere Haustür klopft…
Ich habe unsere Kinder schon dazu angestiftet heute nochmal zu gehen. Ist ja schließlich Halloween im Rest des Landes! ;-)
Auf dem Photo kann man sehen, wie Paul seine dämonischen Einfluß mittels Handauflegen auf unsere Kinder überträgt. Die üblichen Symptome wie rot leuchtende Pupillen, verzerrte Gesichtszüge und einen unersättlichen Hunger auf Zucker und Erdnüsse hielten bis Mitternacht an, als der Schlaf sie endlich übermächtigte. Am nächsten Morgen war der Spuck vorbei, bis zum nächsten Jahr…

Zuerst braucht man einen starken Sklaven.

Eigene Kinder oder geldabhängige Jugendliche gehen auch. Neben genügend Ziegel- oder Betonsteinen, wird noch ein starker und langer Hebel benötigt.
Der erste Zentimeter ist der schwerste. Entweder die Garagentür ein wenig per Hand hochhieven oder ein Brecheisen unterschieben. Dann ein Ziegelstein unter die durch Hebelkraft leicht angehobene Garagentür schieben und so abwechselnd eine kleine Säule unter der Garagentür aufbauen.
Wenn Hebel zu kurz oder das Heben zu schwer wird, kann man einen Autoheber verwenden. Dieser ermöglicht auch das unterlegen von mehr als einem Ziegelstein.
Hier ist der Hebeprozess mit zwei Ziegelsäulen:
Tür rechts mit Heber anheben
linke Säule aufstapeln
Tür vorsichtig auf linke Säule absetzten (Heber leicht runterdrehen) und Heber entfernen
rechte Säule aufstapeln (oben Platz für Heber lassen)
Heber in Lücke zwischen rechter Säule und Garagentür einfügen
Weiter mit Schritt 1, bis Garagentür zu drei Viertel geöffnet ist
Tür kann nun per Hand komplett geöffnet werden
Türschienen blocken um die Tür offen zu halten
TADA!


Sechsjähriger mit Schokoladenkuchen.
Hier nun die lang erwartete Herbsternte…

Babygemüse!
OK, das ist natürlich nicht alles. Die Tomaten trugen gut, haufenweise grüne Bohnen, vier Büschel Basilikum, die ich gerade trockne und ein paar Römersalate. Fast alle Melonen- und Kürbispflanzen sind zu früh gestorben, und ihre Früchte sind nicht ganz ausgereift:

Ich glaube die brauchen mehr Wasser. Den Babykürbis zeige ich euch später zu Halloween. Eine Zuckermelone hat es aber trotzdem geschafft:

Die roch und sah sehr lecker aus, schmeckte aber nur so lala… Hmmm, da muss ich mich mal umhören, wie die Melonenbauern die so süss hinbekommen.

Wir hatten eine kleine Familienfeier für Kirin aber eine große Buttercremetorte als Geburtstagskuchen. Hab’ drei Tage dran rumgebastelt und sie schmeckte wirklich lecker. Auf Kirins Wunsch, habe ich sie mit Nutella und Kirschkonfitüre gefüllt.
Hier noch eine Großaufnahme:


Einer unserer Bäume hat die Sommerhitze und Gewitter nicht gut überstanden. Ich saß gerade im Büro/Lesezimmer, als ich einen sehr nahen Blitzeinschlag hörte, oder zumindest klang es so, bis ein lauter, dumpfer Aufschlag folgte. Das Gewitter war zu weit entfernt und als ich aus dem Fenster schaute lag dort ein riesiger Ast im Garten. Die obere Hälfte des Astansatzes war komplett morsch und voll mit Käfern. Die untere Hälfte war OK, aber zu schwach um den Ast noch länger zu halten.
Ein Glück ist nichts zu Schaden gekommen, bis auf eine Ecke von einer Plastik-Fensterlade vom Nachbarn. Dan kam mit einer Kettensäge vorbei und die Stadt schickte eine Aufräummannschaft durch die Straßen um die größeren Äste abzuholen. Den Mittelteil konnten wir nicht zum Straßenrand rollen, und Dan sagt er will sehen, ob er es in der nächstbesten Sägemühle in Bretter zersägen kann. Es ist schließlich ein schöner Block Ahornholz.

Im Frühling hatte ich haufenweise Narzissen, die einfach nicht blühen wollten. Die eine Hälfte blühte wie verrückt, und die andere machte nur eine Menge Blätter. Stellt sich heraus, dass das gar keine Narzissen, sondern “Überraschungslilien” sind, die ein paar Monate nachdem ihre Blätter abgestorben sind nochmal mit einer Blütenstaude erfreuen.
Im Hintergrund seht ihr unser neues Vogelbad. Unten mal eine Großaufnahme von einem plantschendem Rotkardinal.


Schon sind die ersten Sommerferien im neuen Haus vorbei. Die Kinder haben tagelang im Raumschiff-Pool von Oma gespielt, viel Fernseh geseh’n (Video kommt später) und ihren Cousin Sarah genervt, die für 3 Wochen zu Besuch kam. Ich habe einen Zaun um den Hinterhof gebaut, damit Didgy endlich wieder ohne Leine leben kann.
Dieses Jahr wurde Kai eingeschult. Da es hier keine Schultüten gibt musste Papa wiedermal ran und was tütiges zusammenbasteln. Kai geht in die gleiche Grundschule, die Kirin besuchte, Westside Elementary School (Klasse Kindergarten bis 2), aber Kirin geht jetzt zur Eastside Intermediary School (Klasse 3 bis 5). Kai macht die Schule Spaß. Er ist fast immer der erste im Auto und wenn er zusammen mit Kirin vom Schulbus nach Hause kommt, gibt er uns sofort alle Mitteilungen und passt auf, dass die Eltern die auch beachten. “Papa, das musst Du lesen und dann unterschreiben. Papa! Hast Du mich gehört?”“


Kuck mal was wir unterm Teppich gefunden haben.
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Na gut, wir hatten das schon beim Hauskauf vermutet. Um 1920 gab es ja noch keine Auslegware, und so wurde eben das ganze Haus mit einem Holzboden ausgelegt.
Hier kann man schön die Nachlässigkeit der Vorbesitzer sehen. Es wurden nicht nur die Türrahmen weiß getüncht (die Originaltönung ist rechts am Rahmen sichtbar), sondernd auch der Boden unter der Tür… Vielleicht ist das ja die Startlinie zum Wettlauf ins Bett? Wer weiss was die sich da (nicht) gedacht haben…

In den 60ern und 70ern wurde die “Wand-zu-Wand-Auslegware” modern und einfach über das schöne Hartholz genagelt, geklebt und geklammert. Jeden Nagel, den ich sorgsam aus dem Boden ziehe tut mir in meinem Hobbyhandwerkerherzen weh. Wie konnten die nur so einen schönen Bestandteil dieses Hauses misshandeln?!
Davon mal abgesehen ist das Aufreißen des bekleckerten und verfaerbten Synthetikteppichstoffes wie ein zweites Weihnachten. Trotz der abgenutzten und malträtierten Oberfläche sieht der originale Holzboden um Klassen besser aus als die beige Wüste, die ihn für Jahrzehnte versteckt hielt.
Noch ist viel zu säubern und zu renovieren, aber ich freu mich darauf wie ein kleines Kind im Süsswarenladen.


News Update zu meinem Melonenblüteneintrag:
Bis jetzt habe ich vier Melonen gefunden. Eine sonnte sich ganz offensichtlich auf der Wiese, eine blieb lieber zuhause im Beet und zwei versteckten sich schamhaft in den Studentenblumen.

Das Bild mit Kleingärtnerin Kirin wurde vor etwa zwei Wochen aufgenommen. Inzwischen ist die Melone dreimal so groß. Die Studentenmelonen hat Amy vorgestern entdeckt.
Apropos Größe: Die Kürbisse benehmen sich wie die Rowdys! Die sprießen riesige neue Blätter innerhalb eines Tages und rankeln sich ohne Gnade in die Tomaten und Tomatenkäfige.
Den einen Lausbub’ musste ich mühsam und mit Fingerspitzengefühl aus dem Käfig extrahieren, weil er sich vorstellte seinen dicken Kürbiskopf in die Sonne strecken zu können.
Wäre natürlich viel zu schwer und sicherlich auch zu groß für den dünnen Bambuskäfig geworden.

Ich hatte ja erst so meine Zweifel an dem Ratschlag die Kürbisse zum Unabhängigkeitstag auszusäen, aber wenn die so weiter wachsen, dann sind die bestimmt rechtzeitig zur Halloween-Ernte fertig. Das wird dann unser frischster Jack o’Lantern! Nicht das man das sehen könnte, aber ich habe vor wieder einen traditionellen Pumpkin Pie zu backen.

Im Juli, als wir Sara wieder nach Hause fuhren, ließen wir unsere Kinder für eine Woche bei den Georges, Amys Schwester Brendas Familie. Als wir nach einer Woche anriefen und fragten ob sie uns denn vermissten, sagten sie schlicht: “Nö! wir wollen länger bleiben.”

Sie hatten viel Spaß bei Tante Brenda: ein Dutzend Kühe auf der Nachbarweide, 4 kleine Kätzchen, jeden Tag im aufblasbaren Swimmingpool planschen und soviel Eis essen wie Michael nach Hause bringen konnte (er arbeitet für Schwan’s).
Mutti hat sie natürlich doll vermisst und holte sie trotz Protest am Wochenende ab.
Bei dieser Gelegenheit haben wir uns das neue Titanic Museum in Branson angeschaut. Mit 400 originalen Ausstellungsstücken und originalgetreuen Nachbauten, z.B. die Grand Staircase die zur Dinner Hall der 1. Klasse führte, war der Besuch den hohem Eintrittspreis wert. Unten rechts im Bild kann man den Eisberg sehen, der den Eingang der 1:2 großen Facade darstellte. Alle Besucher bekommen ein Boarding Ticket, auf welchem man den Namen und die Vorgeschichte eines ehemaligen Passagiers der unglücklichen Jungfernfahrt beim Warten in der Schlange las. Am Ende der Tour kann man auf einer Denkmalstafel “seinen” Namen aufsuchen und sehen ob man überlebt hat.
Dann noch schnell in der Sushibar Mittag gegessen und es ging wieder nach Hause. Leider können wir uns zur Zeit keine längeren Ausflüge leisten.


Heute ist Unabhängigkeitstag und die Männers haben dies zum Anlass genommen um eine kleine Angeltour zu unternehmen. Um 6:00 Uhr morgens war der Ohio noch etwas neblig, aber kurze Zeit später brannte die Sonne durch. Oben der Blick auf eine Insel in der Nähe der Anlegestelle in Golconda, unten fahren wir flussaufwärts in Richtung Indiana.

Nach einer Weile schwenkten wir in die Mündung des Grand Pierre Creek, der große Bruder des Little Grand Pierre, der durch Dans Land fließt. Die frühe Sonne leuchtete Streifen durch die Bäume auf den Bach und lockte uns tiefer und tiefer in das Anglerparadies.

Trotz der idyllischen Szenerie wollten die Fische aber nicht beißen. Nach einer Weile gaben wir auf und ankerten am Illinois-Ufer des Ohios an.

Dort machten wir unseren ersten Fang: Dan angelte einen schwer zu ergatternden und fast legendären Stickfish (Stockfisch). Trotz ihrer Seltenheit kennen ihn aber alle Angler nur zu gut. Kurze Zeit später wurde Dans Anglerehre durch zwei Katzenwelse wiederhergestellt. Beide waren aber zu klein und wir hatten außerdem unser Fischnetz vergessen. Also wieder zurück in den Fluss.
Ryan fing sich zum Frühstück einen kleinen Barsch und aß ihn roh gleich dort im Boot.

Ich hatte schon fast aufgegeben und wollte den Morgen wie seit Jahren ohne Fisch beenden, als ein Katzenwels doch noch in meine Hühnerleber biss. Kein legendärer Riesenwels und viel zu klein um ihn zu braten, aber ich war trotzdem happy.

Wie findet ihr mein Huckleberry Finn-Outfit? Barfuss und mit Strohut im Ohio angelnd. Ich hatte vor kurzem Mark Twains Klassiker (diesmal im Original) nochmal gelesen und kenne mittlerweile sogar einige der genannten Orte. Es ist schon fantastisch eine fiktive Welt erneut zu besuchen und dann festzustellen, das vieles gleich um die Ecke liegt. Huck und Jim haben auf ihrem Floß die Ohiomündung bei Cairo (Illinois) zwar verpasst, aber sie wären nach ein paar Meilen auf den gleichen Wassern wie wir gefahren.
Im Hintergrund ist eine alte fast komplett verottete Eisenbahnbrücke aus Holz zu sehen. Dort warf ich meinen Haken hin und fing nach ein paar Minuten meine Beute. Ein Glück hatte ich meine Kamera mitgebracht, sonst hätte mir das in der Schlabitzfamilie niemand geglaubt. Vielleicht habe ich den jahrenlangen Anglerfluch der über den Schlabitzens hängt nun endlich gebrochen?
Um den Morgen gelungen abzurunden sahen wir noch zwei Schildkröten, die sich auf einem Baumstamm sonnten. Während ich die Kamera aus der Tasche fummelte, sprang die grössere leider ins Wasser.

Danach ging es in die Creek Bar zum Steak & Eggs Frühstück. Ryan wollte eigentlich einen Double Cheeseburger, aber dafür war es selbst am Independence Day in Amerika zu früh.

Hier steht Kirin neben meinem aus Bambus gebasteltem Tomatenkäfig. Die amerikanische Variante wird hier “Cane” (Rohrstock genannt) ist aber Bambus sehr ähnlich. Ich wollte dieses Jahr nicht mehr diese hässlichen Metallkäfige verwenden, sondern etwas aus ansprechendem und zugleich preiswertem Material herstellen. Cane wächst hier in feuchten Gebieten und ich fand ein gutes Dutzend gerade gewachsene, sechs Meter hohe Exemplare in Dan’s Wald beim Little Grand Pierre Creek. Nach einigen Knotenversuchen und etwa 2 Stunden war das Kunstwerk vollbracht. Was denkt ihr davon?
Ich habe zuerst die “Better Boys” angebunden. Diese Fleischtomaten werden sehr groß und würden sonst auf dem Boden liegen. Die Romatomaten gleich daneben hatte ich zur gleichen Zeit ausgesaeht als ich die Fleischtomaten einpflanzte (zwei 10 cm hohe Pflanzen aus dem Laden). Sie haben ihre Kollegen schnell überholt und haben etwa ein Woche später Früchte angesetzt. Ich glaube nicht, das ich jemals wieder Tomatenpflanzen kaufen werde. Für $0.99 habe ich ein ganzes Beet voll mit Tomaten und musste sogar viele wegen Platzgründen auf den Kompost werfen.

Bei den Bohnen und Kohlköpfen war das etwas anders. Ich hatte noch Samen aus Mesa und Jeddito übrig, die ich beinahe wegwarf, mich aber am Ende für einen Samentest entschied. Die meisten Samen gingen wie erwartet nicht auf, aber die Bohnen, der Kohl und der Koriander sprießen alle fleißig aus meinem Papiertuch. Wie das so mit neuen Gärtnern ist, konnte ich mich nicht überwinden sie wegzuschmeißen, obwohl es erst Februar war. Also habe ich sie bis zum Mai in kleinen Plastebechern bevatert und sobald das Beet fertig war ausgesät. Viele haben aber in der großen Gartenwelt nicht überlebt und die ausgesäten Brüder und Schwestern haben sie bald ausgelacht. Bis auf einen Chinakohl! Der wuchs und wuchs und wurde vorgestern geschlachtet und ist zusammen mit dem Huhn im Wok gelanden. Hmmm.
Hier nochmal mein kleines Beet am 1. Juli.

Der Koriander blüht in der Mitte. Ich glaube ich hätte ein paar besser bescheiden sollen, denn die Blätter, die in vielen mexikanischen Gerichten verwendet werden, sind nun gelb geworden. Die Radieschen sind alle geerntet und ich habe dort nun Schalotten und Knoblauch angepflanzt.
Die Melonen rennen links und rechts aus dem Beet raus und er Salat ist schon wieder viel zu bitter. Wie oft muss man den denn schneiden??

Kai lässt sich heutzutage nicht mehr so einfach ablichten und ich musste mich anschleichen als er gerade beschäftigt war.

Kirin hat unserem schlafenden Kater Weasly einen ihrer Plüschhunde untergeschoben. Wer weis was er dabei geträumt hat… ;-)
Die Anschaffung hat sich übrigens gelohnt. Weasly erlegt regelmäßig Kakerlaken im Keller und ist auch ganz gut beim Mücken- und Fliegenfangen. Mäusen sind wir seit einer Weile auch nicht mehr begegnet.

Jippee, meine Melonen blühen! Etwa ein Dutzend Samen gingen auf, aber ich musste natürlich Platz machen und habe jetzt nur noch 4 Zuckermelonenpflanzen übrig. Nun bringe ich es einfach nicht mehr übers Herz. Melonen sollen ja 1 bis 2 Meter Platz haben, aber die sind doch so weit gekommen, nun kann ich die doch nicht einfach rausreißen?!
Vielleicht wenn eine Pflanze keine Frucht setzt, aber ansonsten werde ich versuchen sie im und aus dem Beet herumzuschlängeln wenn sie grösser werden.

Google scheint nicht viel von mir zu denken. Ich benutze deren exzellenten Gmail-Service und die Rechtschreibprüfung besteht darauf das ich entweder ein Schlitz oder ein “Sonuvabitch” (zusammengezogenes “Son of a bitch”) bin. Wird in Deutschland oft als “Sohn einer Hündin” übersetzt, besonders im Western. Bedeutet in Wirklichkeit aber eher sowas wie “Scheißkerl” oder, etwas näher am Original, “Hurensohn.” Entweder fehlt da noch ein Höflichkeitsalgorithmus oder Google weis etwas das ich nicht weis… ;-)
Hallo Freunde und Familie,
Hello friends and family,
ihr habt bestimmt schon bemerkt, dass ich in diesem Blog meine Mailaddresse nicht aufliste. Das soll die Spammer beim Scraping hindern, oder auf deutsch: “schlechtgesinnte Werbefachleute die E-Mailadressen von lieben Bloggern stehlen.”
Falls ihr Amy oder mir aber eine Mail schicken wollt, verwendet unsere Namen wie folgt:
Kinderleicht für euch, aber viel zu kompliziert für die Sammelroboter von Herr Böses-Würfelförmiges-Schweinefleischprodukt.
Ich freu’ mich auf eure Emails.
Looking forward to your messages.

Meine “Peace”-Rose blüht! Ich hatte sie erst im März eingepflanzt und gar keine Blume erwartet, aber seit einer Woche hatte sie schon an einer dicke Knospe gearbeitet, die nun endlich aufgebrochen und zu dieser riesige Rose wurde.
Nach drei Tagen hab ich sie abgeschnitten und in eine Vase gestellt. Mal sehen ob sie das zu einer neuen Blüte antreibt.
Sie steht jetzt auf meinem Schreibtisch und ich kann nicht aufhören an ihr herumzuschnuppern. Hmmmm!

Viele junge Eltern fragen sich warum manche Kinder einfach überall schlafen können und ob man das anerziehen kann. Bevor ich Papa wurde dachte ich immer das man bei schlafenden Babies absolute Stille plus Schweigegelübde wahren muss, aber das Gegenteil ist ein bessere Praxis.
Junge-Eltern-Tipp 1: Wenn das Baby einschläft einfach mit dem Leben weitermachen. Man spart sich die Sorgen und Nervenzusammenbrüche wenn der Nachbar klingelt oder der Trompetenklub der Tochter spontan zu Besuch kommt. Kinder die an einen gewissen Geräuschpegel beim Schlummern gewöhnt sind, haben mit dem Alltag um sie herum keine (Schlaf-)Probleme.

Hallo liebe Mutti!
Dein Sohn.
Hello dearest Mother!
Nur ganz für Dich, meine erste aufgeblühte Rose aus meinem neuen Garten. Hab’ einen tollen Muttertag!
Your Son-in-Law.
| Vor den Eisheiligen... Before the spring freeze... | ...nach den Eisheiligen. ...after the spring freeze. |


Vor der Heckenschere… Before the shears…

… nach der Heckenschere! …after the shears!

(und dem Rasenmäher)
| Vor dem Frühlingsregen... Before the spring rain... | ...nach dem Frühlingsregen. ...after the spring rain. |


Die Radieschen, ganz hinten, sprießen natürlich wie die Wilden. In der Mitte kommen Warzen- und Honigmelonen hoch. Die Honigmelonensamen habe ich aus einer Ladenmelone hochwissenschaftlich extrahiert (mal sehen was am Ende rauskommt). Im Vordergrund sind zwei Tomaten, die mir die Coens freundlicherweise geschenkt haben. Ich habe auch Tomaten ausgesät, aber die brauchen natürlich etwas länger. Um das ganze Beet habe ich Studentenblumen gesät, da diese Schädlinge abweisen. Aus diesem Grund habe ich auch haufenweise Basilikum inmitten der Tomaten gesät, welches außerdem den Geschmack der Tomatenfrucht verbessert. Chemikalien versuche ich zu vermeiden wo es geht (sind mir auch zu teuer). Der Salat ist auch von den Coens und muss irgendwo anders untergebracht werden. Das Beet ist voll.


Meine Tulpen unterm Judasbaum beim Hauseingang und der andere Judasbaum am Garten. Im Vordergrund des rechten Bildes ist ein mir unbekannter junger Baum mit einer einzelnen riesigen Blüte (min. 10 cm). Im Hintergrund ist der Garten. Neben den Osterglocken habe ich mein neues Beet angelegt.

Heute waren es 27 Grad (im März!) und die Kinder dachten sich, daß es schön wäre sich im Ohio River abzukühlen. “Der ist aber zu weit weg zum Laufen,” sagt Kirin, “und Papa ist in der Garage beschäftigt.” “Na und,” sagt Kai, “wir machen uns einfach unseren eigenen Ohio. Hol’ mal den Schlauch!” Ein paar Minuten später wurde Papas Gemüsebeet ein bisher unbekannter Seitenarm des mächtigen Ohio und die Kinder erreichten einen bisher unbekannten Dreckigkeitsgrad. Ein Glück hatte ich noch keine Zeit zu säen!

Wegen dem ungewöhnlich warmen Wetter (oder vielleicht ist das ja im Süden Illinois’ gewöhnlich) habe ich die Abdeckungen der Gazefenster im Durchgang zur Garage abgenommen. Ganz rechts kann man gerade noch die Tür zur Garage hinter dem grünen Küchenschrank sehen, in der Mitte ist ein Teil des Geländers der Treppe zum Keller sichtbar und links gebt es je eine Tür zur Küche und zu Amys Nähzimmer. Unser Garten geht bis zum Drahtzaun und verläuft entlang der Südseite des Hauses. Den in den weißen Plastikbeutel enthaltenen Mist will ich in das (zur Zeit überschwemmte) Gemüsebeet als Dünger und zur Auflockerung des lehmigen Bodens einbringen. Dadurch wird das Beet auch etwas erhöht um den Wasserabfluß zu verbessern

Das ist unser neuer Kater “Weasley” und hab dem Barbershop auf unserer Straße einen Besuch abgestattet.

Endlich hatten wir in diesem Winter auch mal ein paar Flocken! Davon musste ich natürlich gleich mal einen Schnapp schießen. Neben der weißen Freude kann man auch Kais neue Jacke und Stiefel bestaunen. Wir stellten am ersten kalten Morgen fest, das Kai seit dem letztem Winter (noch auf dem Reservat) wirklich “etwas” gewachsen ist. Hmm, man kann auch sehen, das wir Post im Briefkasten haben. Moment mal…
Och, alles nur Junkmail und Rechnungen…
Außerdem noch, auf vielfachen Wunsch, zwei Bilder von unseren neuen Möbeln im Schlafzimmer. Bei einem habe ich den Blitz abgeschaltet, damit man im Spiegel mehr sehen kann.


Started out self-employed on oDesk (now Upwork): 44 completed contracts, 13,540 logged hours for 36 clients, and a 4.93-out-of-5 rating over seven years.
Hier sind die Bilder vom Weihnachtsabend mit der Hälfte der Coen-Familie (18 Leute). Die zusammengeschobenen Esstische passten gerade mal so in die Große Stube. Der Weihnachtsbaum im Hintergrund, ist eine Zypresse von Dans Grundstück, die er selbst gesägt hat.

Hier sieht man die Kinder beim Geschenke verteilen. Der Kamin wurde vor kurzem fertiggestellt (Ziersteine wurden angebracht). Mein “stocking” ist der lange der links am weitesten runterhängt.

Die Kinder hatten viel Spaß beim Spielen. Mit 6 Spielgefährten gibt es immer was zu tun. Dieses Bild zeigt (v.l.n.r) Paul, Kirin, Ryan und Kai.

Endlich auch mal ein Photo mit Amy und mir zusammen, da ich ja meistens hinterm Apparat stehe. Melissa hatt ihre digitale Photokamera mitgebracht und ich hab ein paar Bilder davon kopiert.

Kai grinst für Melissa.

Kirin spielt Shirley Temple mit ihren neuen Locken (auch von Melissa).


Hier sind wir am ersten Weihnachtsfest in unserem Haus in Harrisburg. Ganz links hinterm Weihnachtsbaum ist die Tür zum Foyer, geradezu ist das Studierzimmer, rechts neben dem Kamin kann man gerade noch die Tür zum Schlafzimmer sehen und hinter der Kamera ist der Durchgang zur Küche und die Treppe zur zweiten Etage.
Vielen Dank nochmal für das schwere Packet und fröhliche Weihnachten!

Der Grund warum hier in letzer Zeit kaum was passiert sind die Außerirdischen die uns gefangen halten! AAAAHHH!

Thanksgiving bei den Schlabitzens.

Laubhaufengnome.

In den USA werden die Weihnachtsdekorationen gewöhnlich am Wochenende nach Thanksgiving angebracht.

Hallo!? Liest hier noch jemand? 8-D
’Tschuldigung für die lange Pause, aber ich habe jetzt wieder weniger Freizeit. Wie einige von euch ja schon wissen, sind wir am 1. September nach langem hin und her endlich in unser neues Haus (Photo links, jaja, ich muss Laub harken…) in Harrisburg, IL eingezogen. Nicht nur das, ich habe auch endlich einen Job bei Evolution Multimedia gefunden und bin jetzt wieder von 8-5 Uhr auf Arbeit. Zur Zeit arbeite ich an der Partnerabteilung von Stinky Fish Poker, einer Online-Pokerseite. Das Spiel muss natürlich auch getestet werden, was hieß, das ich mal schnell Texas Holdem Poker für die Arbeit lernen musste. Die Webseite und das Spiel sind zur Zeit noch in Arbeit, aber bald könnt ihr euch mit mir übers Netz an einen virtuellen Pokertisch setzen.
Gleich nach der Arbeit geht es weiter mit Reparaturen am Haus. Es ist ein altes, um 1920 gebautes, zweistöckiges Haus mit hohen Zimmerdecken, knarrenden Stufen, seltsamen Lichtschaltern und ungefähr 232 Quadratmeter Charakter. Ich habe inzwischen praktischerweise gelernt wie man eine Stromleitung verlegt, Wasserhähne und Abflussrohre auswechselt, einen Eiswürfelmacher anschliesst, einen Gasherd installiert und zur Zeit versuche ich das Herbstlaub aus der Regenrinne zu halten. Die Rinne enthielt etwa 2-3 cm bester Komposterde, die das Ablaufen des Wassers erfolgreich verhinderte und uns einen luxoriösen Innenwasserfall im Keller bescherte.

Amy hilft fleissig beim Umzugskisten auspacken. Sie hatte zuerst in einer christlichen Privatschule gearbeitet, sich aber dann entschieden wieder zu Hause zu bleiben, da die Tagesstättenkosten für Kai fast genauso hoch waren wie ihr Einkommen. Weiterhin hat sie ihren Zertifikatstest für Illinois Lehrer mit Bravour bestanden, und hat vor sich in ein zwei Jahren, wenn Kai zur Schule geht, wieder als Grundstufenlehrerin zu bewerben.
Den Kindern gefällt Illinois auch gut. Sie besuchen die Coens fast jedes Wochenende, haben den lokalen Stadtpark zum Spielen entdeckt und helfen mir im Garten. Hier könnt ihr Kai beim Laubharken mit dem StingRay sehen. Dieses seltsame Gerät haben wir in einer Ecke im Keller gefunden und es funktioniert ganz gut. Eine rotierende Harke wirft das Laub in den Auffangbeutel, der dann per Hand entleert wird. Im Nu ist der ganze Garten geharkt, bis es in zwei Tagen wieder losgeht…

Jaja, der Herbst, ich hab ihn so vermisst. Wir haben zwei vielfarbige Ahornbäume und eine uralte Eiche die auf der Westseite unser Hausdach überragt. Dann noch zwei Judasbäume, ein paar Büsche und eine Hecke, also genügend Laub um uns bis Ende November zu beschäftigen.

Die heute geernteten Tomaten. Today’s harvested tomatoes.
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Hier sind ein paar Bilder von Dan’s Safari in Limpopo, Südafrika. Hier hat er einen Steinbock geschoßen.

Buschschwein.

Impala-Antilope

Gemsbock

Gnu

Zebrahengst

Hier ist meine kleine Kräuterecke. Der Topf für das Basilikum ist zu klein und trocknet zu schnell aus (gelbe Blätter). Ich hab’ mal einen Stengel entfernt, vielleicht hilft das ja schon.
Im großen Topf sind Kirschtomaten. Der New Mexico-Topf hat was man hier “Deutsches” Thymian nennt. Weiß leider den lateinischen Namen nicht.

Hier schnell mal zwei Photos vom Haus, das wir versuchen zu kaufen. Das ist die Vorderseite zur Granger Street. Unser Briefkasten ist gleich an der Tür! Die Garageneinfahrt ist da hinten wo Brenda steht.

Der Garten auf der Ostseite Südseite des Hauses mit der Küche Dienstzimmer hinter der Küche in der Mitte und der Garage ganz links.

Text noch nicht fertig!
Kaum in Illinois angekommen fing ich natürlich gleich zu Gärtnern an. Neben dem vorteilhaften Klima, gibt es hier auch viele Gartenschädlinge: Tomatenschwärmer (besonders die Raupen), Waschbären, Rehwild, Hasen und natürlich die in jedem Garten gefürchteten Canis lupus familiaris, wird manchmal auch “Hund” genannt. In diesem Bild versuche ich zwei Exemplare davon zu überzeugen nicht über meine frisch gesähten Beete zu latschen. Die beiden sind Brüder und heißen “Tar” (Teer) und “Clay” (Lehm). Im Hintergrund kann man Dan’s Sonnenblumenfeld sehen.

Am Tor habe ich Janet’s Rose eingepflanzt. Die soll dann am Pfosten und Zaun entlangklettern, falls die Rehe sie nicht zu sehr dezimieren.

Hier sind Dan’s 46 Tomaten. Hinten kann man den elektrischen Zaun sehen, den wir installiert haben. Bis jetzt hilft es mit diesen beiden, aber Buster weiß schon bescheid und steigt ganz vorsichtig übers Kabel. Wir haben nur ein niedriges für die Hasen und Waschbären gespannt.

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Der Weg zum Haus der Coens ist im Sommer sehr staubig und die Rückseite der Autos ist immer mit einer dicken Schicht Staub belegt. Das gleiche Problem hat Scott Wade auch, aber statt dem alten “Wash mich,” dachte er sich etwas einfallsreicheres aus.

Kirins Vorderzähne hatten schon seit Weihnachten gewackelt, nun hatten Papa und Oma Janet genug und zogen sie (und ein gutes Stück Gaumen) unter viel Schreien und Treten des Patienten raus. Innerhalb von ein paar Minuten hatte Kirin sich beruhigt und war ganz froh, daß sie jetzt endlich raus sind. Wie im Bild rechts zu sehen wuchsen die neuen Zähne schon hinter den Milchzähnen ein.

Neben den neuen Zähnen haben wir uns auch neue Hüte im Agrarzubehörladen gekauft. Für mich sind typische Cowboysachen nicht nur Show, sondern erfüllen ihren Zweck, was ich heute beim Einsammeln der Heuballen schnell gelernt habe. Der neue Hut hat meinen Hals und das Gesicht vom Sonnenbrand bewahrt und meine langen Jeans (auch bei heißem Wetter) hielfen beim Klettern auf dem 5 m hoch gestapeltem Heuhaufen, aber ich brauche noch ein langärmliges Hemd um Kratzer an den Unterarmen zu vermeiden und Lederstiefel, die Käfer und Zecken daran hindern in die Hosen zu kriechen. Der Gürtel hält die Hosen da wo sie sein sollen und ein Halsband fängt den Schweiß auf. Im Handumdrehen trägt man eine komplette Cowboyuniform…
Viele meiner werten Leser und Leserinnen kommen per Suchmaschiene auf meinem bescheidenen Familienblog an. Diese suchen aber in fast allen Fällen nicht nach “Schlabitz,” sondern nach viel seltsameren Sachen. Da viel mir das Konzept der Eselsbrücke ein. Mein Name ist nicht gerade der einprägsamste und geläufigste, selbst in deutschen Landen. Wenn also jemand damit Schwierigkeiten hat, listen diese Suchbegriffe, in Google eingegeben, dieses Blog innerhalb der ersten paar Ergebnisse auf:
Trabantwerke Zwickau Photos Space Cake Backanleitung Schneebesen Fleischweichmacher Steppenkraut Hundenest Fensterklimaanlage

Wir sind heil in Illinois angekommen und erfreuen uns an der überschwänglichen Grünheit, den vielen Singvögeln und Rehen und den Annehmlichkeiten der Residenz Coen. Oben ein Photo der wild wachsenden asiatischen Lilien. Ich hab keine Ahnung welche Gattung das ist, aber die Einwohner nennen sie einfach Tigerlilien.

Das hier ist eine ganz andere Pflanze der Gattung Schlabitz, die endlich mal gestutzt wurde. Natürlich hat der Friseur bei der Freilegung des Gestrüpps gleich eine Zecke gefunden, die fachmännisch von Oma Coen entfernt wurde. Auf diesem Bild kommen wir gerade von unserem Badeausflug zum Pounds Hollow See zurück.
This one here is a whole different plant of the species Schlabitz which finally got trimmed. Of course a tick was found after the hairdresser removed the thicket and was expertly extricated by Grandma Coen. On this picture, we are just returning from a swimming trip to Pound Hollow Lake.

Leider konnten wir den LKW zum Umzug nicht wie versprochen in Holbrook abholen, aber U-Haul hatte einen in Show Low. Etwa 45 min weiter südlich, aber dafür haben wir einen Rabbat von 20% bekommen, was sich bei diesen Überlandumzügen richtig lohnt. Dann ein milder Schock an der Tankstelle: Ich wollte den halben Tank schnell noch auffüllen und mußte am Ende $75 (59 EUR) für 24 Gallonen (91 l) zahlen. Das war ein halber Tank…
Hab den Truck so geparkt wie ich es wollte, damit das einladen besser geht. Die Kinder rannen die Rampe rauf und runter und hielten nur mal ein paar Sekunden still um diese beiden Photos zu schnappen.
Da unser Truck wohl aus New York ist, haben wir sogar echtes Graffiti drauf. 8-)
Zusatz, Dienstag, 6. Juni: Wir sind immer noch hier. Das Packen und Einladen dauert ewig, wie immer. Wir (oder sollten wir sagen Amy und Janet) hatten geplant am Dienstag Morgen los zu fahren, aber wie es aussieht, haben wir Glück, wenn wir mittags am Mittwoch losfahren…

’Tschuldigung für die derzeitige Funkstille hier im Schlabitz-Blog. Wir sind fleißig am Packen und ich muß noch eine Übersetzung fertigstellen, bevor wir hier das Lager abbrechen. Der aktuelle Plan ist den Miet-LKW am 4. Juni abzuholen, vollzupacken, 3 Tage auf der Route 66 (na gut, die heisst heutzutage I-40) zu fahren und um den 10. Juni (“Herzlichen Glückwunsch, Antje!” Sicherheitshalber… 8-D ) bei Dan und Janet in Illinois einzurollen. Dort sind wir dann telefonisch, brieflich und mailisch erreichbar. Dort können wir auch, Dank der Gastfreundlichkeit der Schwiegereltern, eine Weile wohnen, bis wir Beruf, Haus und Internetanbieter gefunden haben. Mehr im Juni. Bis dann!

Hier sind die übrigen Photos, die ich beim Besuch der Eltern in Illinois gemacht habe. Oben abgelichtet sind die beiden Deutschen auf dem Grundstück der Coens mit der Jadghütte im Hintergrund.
Dort sangen, tranken, trompeteten, dudelten, röhrten und quakten wir unter Einsatz aller greifbaren Instrumente und Tiergeräuschmacher ins Neue Jahr hinein, …

… zogen alle Anwesenden vor die Kamera, …

… schauten den Herren des Hauses beim Zigarre qualmen zu, …

… gingen im Shawnee Nationalpark spazieren und hatten überhaupt eine gute Zeit. Alle sind sich einig, das es ein gelungenes Treffen der Coens und Schlabitzens war und das dieses in der nahen Zukunft wiederholt werden sollte. Der amerikanische Zweig der Schlabitz-Familie kann es natürlich wiedermal nicht abwarten und zieht gleich Anfang Juni ganz nach Illinois. Amy merkte wie sehr sie ihre Eltern vermißt und will trotz der Schönheit der Reservation dichter bei Muttern leben. Nun müssen sich Edeltraut und Dieter nur einen kleinen Schubs geben und auch hierher ziehen. Das spart eine Menge Flugtickets! ;-)


Einen der tollsten Gehirnfürze hatte ich kurz vor der Ankunft meiner Ellis zum Weihnachtsbesuch in Illinois. Uns Muttern ist, trotz Mauer und Medienzensur, ein langjähriger Elvisfan und hatte nie die Chance auch nur einmal in Richtung Caddillac zu juchzen. Und was ist nur schlappe 4 Stündli südlich vom Haus der Schwiegereltern? Memphis, die Heimat des Blues, Geburtsort des Rock’n’Rolls! Und was ist in Memphis, neben den legendären Sun Studios meine ich, zu sehen? Jupp, Graceland, Home of the King. Dort wohnte er und dort wurde er begraben. 3717 Elvis Presley Boulevard.
Ich hatte das Warnschild, daß keine Blitz(!)photographie erlaubte, missverstanden und meine Kamera erst gar nicht mitgenommen. Die Photos wären wohl auch nicht so toll geworden, da die Beleuchtung gedämpft war. Auf der offiziellen Webseite gibt es aber eine virtuelle Tour.
Hier ist Mutti vor dem berühmten Musiknotentor und kann sich kaum davon zurückhalten da jetzt einfach mal durchzurennen. Aber nix da, wieder zurück über die Straße und in der Schlange auf das nächste Touristenshuttle warten…
Die Ziegelmauer war übersäht mit tausenden Inschriften von Fans aus aller Welt und aus allen Jahrzehnten seit den 50’ern.

Ich hatte eine große Dosis Kitsch und Grelles erwartet, wurde aber angenehm überrascht. Natürlich kann man über das Doppelbett mit rundem Halbdach komplett in rosa Plüsch nur schmunzeln, aber alles in allem waren die Räume der Unteretage und des Kellers recht geschmacksvoll eingerichtet. Die Oberetage ist für die Öffentlichkeit nicht zugänglich. Die Privatspähre dieser Zuflucht zu Elvis’ Lebenzeiten, wird auch heute noch gewahrt.
I expected a big deal of kitsch and glare, but was pleasantly suprised. While you can only smile over the all pink all plush king-sized bed with huge round canopy, the rest of the rooms of the first floor and the basement were furnished with much taste. The second level is off limits to the public, as the privacy of this area is guarded just as much today as it was when Elvis lived there.
Nach der Haustour gab es noch den Meditationsgarten, wo Elvis, sein Bruder und seine Eltern begraben sind, die beiden Privatjets, das Automuseum mit seinen eigenen und in Spielfilmen gesehenen Wagen und haufenweise Souvenirläden. Zur Übernachtung gibt es noch das Heartbreak Hotel, wo man wie der King wohnen kann.
Als wir endlich fertig waren, wurde es schon dunkel und wir fuhren noch eine Ehrenrunde um die Weihnachtsbeleuchtung zu bestaunen. Alles in allem ein gelungener Ausflug, den ich allen Musikfreunden und Elvisfans nur empfehlen kann.
When we were finally done, it was getting dark already and we drove a lap of honor to gape at the Christmas lights. All in all, it was a great trip, which I sincerely can recommend to all music and Elvis fans.

Wau, I habe gerade gelesen, daß TI sich irgendwie bei Moni entschuldigt hat. Sie schreibt: “Der Inhalt dieses Briefes hat in den Punkten, die für mich entscheidend sind, hinreichende Aussagen getroffen und so freue ich mich, dass diese Auseinandersetzung nun beendet ist.” Offensichtlich schenken die höheren Kader der Organisation den Graffiti auf den “Klowände des Internets” doch etwas Beachtung.
Moni’s Geschichte war aber leider nur ein Beispiel in der deutschen Abmahnlawine. Schon geht es weiter und die Meinungsfreiheit wird Bröckchen für Bröckchen auch im Internet herausgeklagt.
Hallo Mutti. ’Tschuldige, daß das hier alles gerade nur englischsprachig ist, aber wenn es um Meinungsfreiheit geht, muß ich meinen Beitrag leisten. Wir reden am Telefon darüber…
Dear Mrs. xxx,
After translating Moni’s original post and TI’s press release that was caused by it, I thought that I definitely needed to translate the email she got from the legal advisor and ethics commissary Prof. Dr. Marten. After reading it, you might wonder where this guy got his ethics from. Apparently Jürgen used to be a show entertainer and lawyer in East Germany. (I kid you not!)
Sincerely,
Mkay… I’m gonna go take a shower now. I feel all… hairy.
_The friend of a former employee published an account about a terminated work relationship between a friend and Transparency Germany (TI) in her Weblog “Gedankenträger”. The contents of this post did, for the most part, not correspond to the facts and conveyed to the readers the impression that the former employee was treated unfairly.
Fact is that the work relationship was not continued at the end of the probationary period, as the former employee made the increase in work hours dependent on salary demands, which could not be fulfilled on the part of TI. Since her job interview, the employee was aware that the initially agreed upon number of hours of 20 hours per week was to be increased at the end of the probationary period. The initially arranged salary for 20 work hours per week was XXXX Euro per month without deductions. The employee demanded a salary of XXXX Euro per month without deductions for the increased time of 30 work hours per week. The yearly budget of a non-profit non-governmental organization like Transparency Germany (see http://www.transparency.de/Jahresabschluss\_2004.70.0.html) and the consideration of the salaries of other employees of the organization does not permit pay raises such as this.
Hier mal ein kleiner Dienst für Moni auf dieser normalerweise unpolitischen Familienseite. Meine bescheidenen Übersetztungstalente müssen doch auch mal für was gut sein. Falls ihr diese ganze Geschichte nicht kennt, könnt ihr hier, hier und hier(Tagesschau mal parteiisch und schlecht recherchiert, wow) und hier auch und dann noch hier und hier und hier nachlesen.
Translation of “Transparency Deutschland” blog post on gedankenträger: Links to copy of original post (cached version of original)
After the managing director told her that she was doing an excellent job, she asked my friend if she could increase from 20 to 30 hours after the probationary period. This of course meant that my friend would had to give up her freelance work and live only on their salary, so she made a salary demand, to receive 1400 Euros after deductions for 30 hours. If that was not possible, my friend offered to stay with the 20 hours and 1000 Euros without deductions. Next there was a board meeting and after that my friends manager informed her in brief that she would be let go at the end of her probationary period. Without an offer, without any negotiation, without any further talk even.

Vor ein paar Wochen bekamen wir endlich auch ein bißchen Schnee hier im niederschlagsarmen Arizona (143 Tage kein Regen). Es schneite zwei Tage lang und ich war froh, daß ich vorsorglich etwas Holz gespalten hatte. Das Feuer prasselte rund um die Uhr im Ofen. Die wenigen nassen Holzscheite trockneten wir auf dem Ofen und der Duft des Wacholders durchzog alle Zimmer.


Dieser Reichtum an winterlicher Freude mußte natürlich sofort ausgenutzt werden, da es in ein paar Tagen wieder verschwinden würde. Der Schnee war zu pulverig um einen Schneemann zu bauen, aber für Schnee-Engel und Schneeballschlachten war es genau richtig.


In zwei Tagen war alles vorüber. Es schmolz übernacht. Was blieb waren ein paar schmutzige Schneeflecken im Schatten der Felsen und die Erinnerung an einen Wintertag mit den Kindern.
After two days, everything was over. It melted overnight. All that remained was a few dirty snow patches in the shadow of the rocks and the memory of a winter day with the kids.

Nur damit ihr wisst, warum ich in letzter Zeit so selten blogge; ich habe für dieses neue deutsche Unternehmen namens Hitec Security gearbeitet, das Sicherheitstechnik vertreibt. Ich schrieb alle Originaltexte und übersetzte eine Schiffsladung englischer Produktbeschreibungen. Schaut Euch doch mal die fertige Webseite an. (Sagt bescheid, wenn ihr Schreibfehler seht! :-D )
[Update 02-02-2006: Ich sehe gerade, daß die Webseite doch noch nicht fertig ist. Das dauert wohl noch etwas, bis sie den Produktkatalog online schalten…]
[Update 16-03-2006: Aha! Nun ist sie endlich komplett online. Viel Spaß beim shoppen! ;-)]
Noch mehr Karten gibt’s hier. Vielen Dank Seb!
Obwohl ich dort mehrere Jahre gelebt habe, kann ich mich auf dieser neuartigen Karte des öffentlichen Verkehrs in Berlin kaum zurecht finden. Warum ist das bloß….

One Horse Gap ist eine Schlucht im Shawnee Nationalpark, die gerade breit genug für ein Pferd ist, daher der Name. Hier sind drei deutsche Trapper am Eingang dieses Naturpfades.

Hier ist die eigentliche Schlucht, die Teil des Illinois River-to-River Wanderwegs ist und die einzige Verbindung vom Boden zur Höhe dieser Klippenformation darstellt. Dieser ehemalige wichtige Siedlerweg ist heute eines der schönsten Wander- und Reitwege im Shawnee Nationalpark.
Kirin hatte Spaß beim Rumklettern zwischen den moosbedeckten Felsformationen.
Kirin had fun climbing through the moss covered rock formations.

Animationen wie diese reizen mich immer wieder dazu eines der diversen Flash-Tools zu kaufen. Aber selbst die Studentenversionen sind mir einfach zu teuer. Links auf “Watch Movie” klicken. Aber Vorsicht, ist ein großer Download.
Hier sind ein paar Schnappschüsse vom Weihnachtsfest 2005.


Diese Kinderüberraschungen verwirren die amerikanischen Kinder. Teil E mit Teil A2 verbinden? Wie jetzt?
Those German Kinderüberraschungs toys (Kid’s Surprise) are confusing the kids. Connect part E with part A2? What now?

Kirin denkt bestimmt: “Jungs, immer nur Roboter, Roboter Roboter! Ich will eine Schwester zum Prinzessinnen spielen haben!”


Wir kamen am Abend, bevor wir meine Eltern vom Flughafen abholten, in Chicago an und entschieden uns den Navy Pier bei Nacht anzusehen. Das war ein Fehler! Sie wird nicht umsonst “Windy City” (Stürmische Stadt) genannt. Eigentlich wäre “Arktische Stadt” ein besserer Beiname. Obwohl der Pier nur ein paar Straßen vom Hotel entfernt war, waren wir zwei Eiszapfen als wir ihn erreichten. Schaut euch mal das eingefrorene Lächeln von Amy an!
We arrived in Chicago the night before we picked up my parents at the airport and decided to check out the Navy Pier by night. This was a mistake! They don’t call it Windy City for nothin’. Actually ‘Arctic City’ would have been a better epithet. Even though the pier was only a few blocks from our hotel, we where two icicles when we got there. Check out the frozen smile on Amy!


Am nächsten Tag hat die Sonne zwar etwas geholfen, aber selbst die sich am Eis wärmenden Deutschen mussten die Augen und anderen Organe zusammenkneifen.

Der Navy Pier bekam seinen Namen im 2. Weltkrieg, als er durch das Aufkommen des Automobiles als Zivilanlage ausgedient hatte und in den Dreißigern von der Navy zur Ausbildung genutzt wurde. Heute ist er ein Ort von Ausstellungen und Touristenattraktionen. Der Pier soll demnächst umfangreich renoviert und erweitert werden.
The Navy Pier got its name during World War 2, when it fell into disuse as a municipal facility with the rise of the automobile and was used for training by the Navy in the thirties. Today it is the place of exhibitions and tourist attractions. The pier will soon be expanded and renovated extensivly.

Das letzte Drittel unseres “Todesmarsches” (wie Amy es beschrieb), enthielt einen Ausblick vom Sears Tower, dem höchstem Gebäude der Welt (was je nach Messung umstritten ist). Alles in allem war auch unsere dritte Reise nach Chicago so beeindruckend wie die erste.


Unsere Prinzessin hatte ein paar Schwierigkeiten ihren königlichen Haargummi aus dem Pferdeschwanz zu entfernden. Und anstatt den König oder die Königin um Hilfe zu bitten, dachte sie sich: ‘Kein Problem, daß kann eine Schere schnell lösen!’
Schnipp Schnapp, der Zopf is ab! Nun hat sie eine schöne 20er-Jahre Frisur und tanzt den Charleston…



Hier nun endlich ein paar Bilder von unserem Besuch im Garden of the Gods (Göttergarten). Dabei ist der Park in Illinois gemeint, nicht die billige Kopie in Colorado.
Hier ein Blick auf die typischen Sandsteinformationen, die man auf dem Rundgang fast überall sieht.

Dan zeigt hier auf den Eagle Rock (Adlerfelsen), der einem Adlerkopf verblüffend ähnlich sieht. Die Illusion ist in natura noch besser, kann aber mit etwas blinzeln auch am heimischen Monitor nachvollzogen werden.

Links ist die Teufelssäule zu sehen und rechts der Regentanz der einheimischen Biligaana. Wir hatten echt Glück dem Stammeshaupt bei dieser einmaligen Zeremonie zu zuschauen, und wie man an der schummrigen Beleuchtung der Bilder erkennen kann, wurden die rhytmisch hüpfenden Bemühungen mit Erfolg belohnt.


Da meine liebe Mutti ja schon wieder (oder immer noch?) in Weihnachtsstimmung ist (siehe Kommentare des vorherigen Eintrags), muß ich doch gleich mal meine absolute Lieblingsversion dieses englischen Weihnachtsliedes verlinken. Bis zum Ende anhören! Wenn man denkt, daß es gerade richtig gut ist, wird es immer noch besser!
Hier sind drei Kopien. Ich hoffe jeder findet eine die funktioniert: “O Holy Night”( MP3, MP3, Real Audio), Künstler leider unbekannt
Die armen, ehemaligen Gymnasten der sowjetischen Sportpropagandamaschine; die Gehirnwäsche war so stark, daß sie einfach nicht aufhören können herumzuturnen! Hier ist ein Alternativlink, falls Google euch nicht reinschauen läßt (Google-Video ist noch Beta.), aber Vorsicht, das Video ist 14,1 MB groß…
Hallo!
Hi!
Das Weihnachts-/Neujahr-Familientreffen in Illinois ist vorüber und wir sind alle auf verschiedenstem Wege wieder heil Zuhause angekommen.
Ich fange das neue Blogjahr mal mit einem der besten Blondinenwitze den ich je gelesen hab an! Ich schätze mal, daß ein jeder von uns ein bißchen blond in sich hat. ;-)

Bin zur Zeit mit meinem Nebenberuf beschäftigt und habe seit Tagen Texte für eine Sicherheitsfirma geschrieben und übersetzt. Das geht auch noch bis ins nächste Jahr weiter, aber ich werde versuchen das Blog nicht zu sehr zu vernachlässigen…
In der Zeit in der ich nicht vorm Computer saß, habe ich mich mal an etwas Weihnachtsgebäck gewagt. Vielen Dank für das deutsche Weihnachtsbackbuch, Mutti! Die Butterkekse sind echt lecker, aber ich hab wohl was bei der Umrechnung zu Fahrenheit falsch gemacht; tF = tC+32*5/9 oder ist es 9/5?? Jedenfalls sind ein paar etwas angebrannt. Kirin half mit dem Ausstechen und dem Bemalen, aber ich hatte auch viel Spaß mit den Lebensmittelfarben.
Demnächst wage ich mich dann mal an einen Christstollen (ich hatte keine Ahnung, daß dieser das eingewickelte Christkind darstellt!), obwohl wir diesen hier, oh Wunder aller Wunder, in einem Safeway als Deutschlandimport käuflich erwerben konnten! Der Puderzucker (wenn es welcher war) war ekelig, aber den Rest hab ich in drei Tagen weggeputzt.
Next, I am going to test my skills on a German speciality called “Christstollen”. Here is what Wikipedia has to say about it, I never knew exactly why it was named Stollen, and that it represents the Christ child in swaddles, together with other baked Christian symbols during Advent season, like the pretzel. We did, however and with amazement, discover a Stollen as a German import at Safeway, ready for the buying! The icing was all wrong, but the rest was gone in three days.
Mit dem Apple Pie, welcher gemäß Betty Crocker (ein weit verbreitetes Kochbuch) eines der 10 beliebtesten Gerichte in Amerika ist, hatte ich mehr Glück, obwohl ich von Betty bei der Kruste etwas abgewichen bin und weniger Salz nahm und sie mit braunem Zucker versüßt hatte. Dann noch etwas Schlagobers statt dem üblichen Vanilleeis und das Schlemmern konnte beginnen. Hmmmmm….

An alle C-64-Fans: Schau mal was ich gefunden habe!! Wow! *im Zimmer herumspring* Ich kann mich noch gut erinnern, als ich aus der Schule kam und als erstes immer die “Brotkiste” angeschaltet habe um die Musikberieselung zu starten. Nostalgie auf Knopfdruck!

Didgy hatte zwar den letzten Winter ohne Hundehaus gut überstanden, aber trotzdem tut sie mir auf unserer Veranda während der bitterkalten Hochwüstennächte leid. Also hab ich ihr aus einem rumliegenden Stück Sperrholz ein Häusle gezimmert. Der Eingang ist etwas schief, aber ich habe (noch) keine Holzfeile und musste das mit der Kreissäge in der Hand irgendwie hinkriegen. Die mit Duschvorhangresten behangenen Oberlichter sind auch nicht so toll, aber ansonsten bin ich ganz zufrieden mit meiner Baukunst. Ein noch zu folgender Anstrich sollte dem Anblick weiter verbessern und die Ritzen gut abdichten.
Leider scheint die Hütte den Kindern besser zu gefallen als dem Hund. Ich hab Didgy einmal dabei erwischt, als sie rauskam, aber ansonsten spielen eher die anderen bellenden und krabbelnden “Hunde” darin.
Wau, dieser Typ spielte 12 Lucas Arts-Adventures in 24 Stunden durch! Da kann ich einem Kommentar auf seiner Webseite nur zustimmen: “…der interessantere Teil meiner Kindheit auf Fast Forward.” Wahrlich, wahrlich.

Die Photos vom Hang bei unserem Haus kamen gut an. Hier eine kleine Serie mit weiteren Landschaftsbildern vom Reservat:






Es ist wieder mal soweit. Jedes Jahr das gleiche mit diesen Truthähnen hier… Aber ein Glück wissen die Amerikaner sich und ihren Dörfern zu helfen. Sei solidarisch und hilf mit!

Hier ist die Kürbistorte (Pumpkin Pie), die ich aus dem Inneren unseres Halloweenkürbisses gemacht habe. Die ist leckerer geworden als ich gehofft hatte!
Das war aber nicht mein erster Pie. Amy hatte mir vor einer Weile gesagt, daß ich kein richtiger Hausmann wäre, wenn ich nicht einen Pie backen könne.

Da mußte ich mich natürlich mit einem Cherry Pie (Kirsche) mit doppelter Kruste revanchieren. Als Luftlöcher ritzt man oben seine Initialien ein, in diesem Fall hatte mir Kirin beim Backen geholfen.

Haben das erste Halloween im neuen Haus gut überstanden, da wir frühzeitig über den Andrang von verkleideten Navajokids gewarnt wurden. Es war am Ende aber gleichwertig mit Halloween in Mesa, wo Kinder aus den umliegenden Ländereien auch per Kleinbus und Truck angekarrt wurden. Der einzige Unterschied in Jeddito war, daß die Hälfte der Trick-Or-Treaters uns mit Namen ansprachen…
We survived the first Halloween in our new Home, as we were warned beforehand about the rush of costumed Navajo kids. In the end, it was about equal to Halloween in Mesa, where kids from the surrounding rural areas are also carted over by the van and truck load. The only difference in Jeddito was that half of the trick-or-treaters adressed us by our name…
Kai ist natürlich mit Batmankostüm ins Bett gestiegen, hat sich aber irgendwann in der Nacht gegen die Maske entschieden.
Zur allgemeinen Geisterlaune, ein passendes Spielchen.
Didgy war ganz außer sich wegen der Kinderhorden, die nun ausgerechnet auch noch in ihrem Garten rumlaufen mussten.
Kirin, die passend als Prinzessin verkleidet war, hatte viel Spaß beim Kürbisdesign (oben im Bild) und war zu sehr mit ihrer süßen Beute beschäftigt um auch noch für Papas Photo zu posieren. Den Kürbis hab ich ausgehöhlt, und dabei die Kerne und das gute Fruchtfleisch von den Matschfäden separiert. Die Kerne wurden mit Butter und etwas Salz im Ofen geröstet und das Fruchtfleisch wird demnächst zum traditionellen und allseits beliebten Pumpkin Pie (eine Art Kürbistorte) verarbeitet.
Kirin, who was fittingly dressed up as princèss, had lots of fun with designing the Jack’O’Lantern (top of picture) and was too busy with her sweet loot and plunder to also pose for Daddy’s picture. When I emptied the pumkin, I carefully seperated the seeds and good pulp from the slime strings. The seeds were oven roasted with butter and some salt, the pulp will soon be made into the traditional and beloved pumpkin pie.
Wie sieht es denn in Deutschland mit Halloween aus? Wurde das dort auch schon einamerikanisiert? Bitte um Kommentar!
Hier ist nun endlich das (mütterlicheseits) ersehnte Photo des Puppenhauses, das Kirin zu ihrem sechsten Geburtstag bekam. Da es ein ehemaliges Möbelstück ist, ist es architektonisch gesehen eher ein Neubaupuppenhaus. Die Puppenmöbel wurden aus Holzschablonen per Hand von uns zusammengesetzt und anschließend spray-lackiert.
Ganz unten ist der Pferdestall, in der Mitte links die Küche und daneben das Wohnzimmer. (Mutti, erkennst Du den Blick aus dem Fenster wieder?) Oben links ist das Kinderzimmer und oben rechts das Elternschlafzimmer. Den Dachboden habe ich nicht rechtzeitig fertig bekommen, aber dieser kann ja, wie auch die Klingel, die Lichter usw., später immer noch angebaut werden.
Kirin hat sich jedenfalls riesig gefreut. Hier könnt ihr sie samt vom ersparten Taschengeld erworbener Schminke sehen. Den Lidschatten mag sie besonders.

englisch

Hier sind ein paar Bilder von Kais kleiner Geburtstagsfeier. Der Junge links ist Kais bester Freund, James, und ist unser Nachbar. Kai hatte sich einen Schokoladenkuchen gewünscht. Der Mix hatte ein Glück eine Backanleitung für Höhenregionen.

Kai hat sich über die Transformerversionen von Buzz (transformiert sich in ein Raumschiff) und Zurg (transformiert sich in einen Panzer) sehr gefreut, auch wenn er hier gerade eine Flunsch zieht. Er schaut sich Toy Story 2 nahezu religiös an, nun kann er es nachspielen.

Noch viel mehr hat er sich über Woody und Buzz in Originalgröße gefreut. Komplett mit Hut, Gitarre und Sprachfunktion. (Leider sagt Woody nicht das berühmte “Da ist eine Schlange in meinem Schuh.”) Buzz hat seinen Laser, Kommunikator und einenEnergiescheiben schießenden Rucksackdingens. Na ihr könnt sicher leicht erkennen, wer ihm diese Spielzeuge teuer auf eBay ergattert hat… ;)

Danach ging es dann noch zum “Familienleseabend” in der Schule, wo Kirin und Kai bastelten, lasen und Preise gewannen. Wieder zu Hause, wollte Kai natürlich seine neuen Freunde gleich mit ins Bett nehmen, auch wenn sie nicht gerade die kuscheligsten Spielzeuge sind. Vom Schlaf haben sie ihm aber nicht abgehalten. Schöne Träume, mein Großer.

Ach, was waren das noch für Zeiten, als Klein Guido noch die Muße hatte um Spiele wie “Prince of Persia” zu spielen. Moment mal, ich hab sie ja nun wieder! Haha! Na dann, bis in drei Tagen oder so… ;)

Nördlich von unserem Haus liegt dieses felsige Kliff, wo ich ab und zu sitze und über die Welt nachdenke. Abgesehen vom gelegentlichen Schulbus oder einem seltenem Flugzeug, ist das lauteste Geräusch das man dort oben hören kann der Wind. Je nach Wetter ist es ein stilles Säuseln durch den Wacholder oder ein langatmiges Pfeifen durch die Ritzen der erodierenden Sandsteinbrocken.
Des Nachts kann man die volle Pracht des Firmaments bestaunen. Die Milchstrasse hatte ich seit Jahren nicht so brilliant gesehen. Die paar Straßenlaternen Jedditos kann man mit der Lichtverschmutzung (wie man das hier nennt) der Großstädte gar nicht vergleichen. Von da oben machen sie sich kaum bemerkbar und etwas weiter vom Abhang entfernt steht man in völliger Dunkelheit.
Das Bild am Tage (zum Vergrößern draufklicken) habe ich für euch zur Orientierung beschriftet:

Die bi-direktionelle Satellitenantenne ist was ich gerade benutze um mit euch zu kommunizieren. Die Telefonleitung ist grottenschlecht und Kabel gibts hier nicht. Der Highway 264 ist unsere Verbindungsader zur Außenwelt (Post holen, einkaufen, tanken, etc.) und die Hundehöhle (Dog Den) ist die gleiche, von der ich vorher schon einmal schrieb.
The two-way satellite dish is what I am using right now to communicate with you. The phone line is al-grotto and there is no cable here. Highway 264 is our sole connection to the outside world (getting the mail, gas, shopping, etc.) and the dog den is the same I wrote about earlier.
Es gibt noch ein paar Mehrfamilienhäuser zur Linken die zusammen mit dem Schulgelände und dem Stammeshaus (eine Art Rathaus für die Niederlassungen der Navajos) den Ort von Jeddito ausmachen. Gleich hinter unserem Haus, oder auf der anderen Seite der Hauptstraße weiter unten, fängt die Wildernis an.

Trotz der ungeplanten Sommerdürre, haben ein paar Gemüse sich wacker geschlagen und lebten auf, als ich das Wasser wieder andrehte. Ich konnte am Ende doch noch ein paar Salate, Rüben und Zwiebeln oder Schnittlauch (weiß nicht so genau) ernten. Der Salat war hoffnungslos bitter, aber die Rüben und der Lauch machten gutes Suppengemüse.
In spite of the unplanned summer drought, some veggies struggled hard and perked up, once I reestablished the water flow. In the end, I was able to harvest some lettuce, turnips and onions or chives (not sure which). The lettuce was hopelessly bitter, but the turnips and chives made good soup vegetables.
Wie euch Oliver sicherlich ausführlich erzählen kann (und wird, ob ihr’s wollt oder nicht ;)), ist Windows ein beschränktes Kreativmedium - beide Bedeutungen von “beschränkt” eingeschloßen. Das hält aber einen echten Künstler nur kurz auf. Vielmehr werden diese Einschränkungen Teil des Kunstwerkes und drücken seine Kreativität um so deutlicher aus.
Besonders die musikalisch veranlagten Leser kennen sicher die Standardwindowsanwendung zur Tonaufnahme: sndrec32.exe. Ziemlich nutzlos zum komponieren, nicht wahr? Nicht für Clown Staples, dem Mann (oder der Frau) hinter diesem Werk der Windowsnormalität cum Technoflair und Stomp-esker Rhythmik.

Now that the garden series found its sudden end, and because my dear mom has asked a few times in the comments, the time has come to finally continue this old series. The last two episodes can be found here and here.
Nun da die Gartenserie ein abruptes Ende gefunden hat, und weil Du, liebe Mutti, in den Kommentaren ein paar mal nachgefragt hast, ist es an der Zeit diese alte Serie endlich fortzusetzen. Die letzten beiden Folgen sind hier und hier.

Das ist meine kleine Küche, in der ich so gerne koche. Links sind die Fenster zum Garten hin. Gerade zu geht es in den Waschraum, der links um die Ecke die Hintertür beherbegt. Ganz oben rechts könnt ihr meinen Wok sehen, mit dem ich das allseits beliebte Chinese herbeizaubere. Der Weinflaschenbehälter auf dem Brotkasten wurde zum Spaghettigefäß umfunktioniert und die komische Stoffwurst hinten beim Kühlschrank ist ein Plastiktütenhalter. (Einfach oben reinstopfen und unten bei Bedarf rauszupfen, violett! schon hat man eine gefüllte Plastiktütenzupfstoffwurst!) Brotkästen sind in den USA übrigens eine Seltenheit, da hier das Brot fast immer vorgeschnitten und kastenförmig ist. Es wird stattdessen im Gefrierfach oder der Mikrowelle aufbewahrt, oder liegt einfach irgendwo rum. (Designierter Brotplatz? Dafür sind wir zu modern!) Diese Gefrierfachidee ist übrigens gar nicht so dumm. Macht sich bestimmt auch für deutsches Toastbrot gut: Morgens einfach ein paar Scheiben vom gefrorenen Laib abtrennen (geht ganz einfach per Hand) und in den Toaster werfen um ladenfrischen Toast zu erhalten. Violett!! Andere seltene Artikel in amerikanischen Küchen sind der Fleischklopfer (wenn überhaupt, werden chemikalische Fleischweichmacher benutzt), der Schneebesen und der Quirl (viele Amerikaner benutzen eine normale Gabel(!) zum Teig anrühren).
Die andere Seite der Küche geht in die Essecke und links in die Wohnstube über. Geradezu ist die Tür zum Schlafzimmer und rechts hinter der Wand, das Elternbadezimmer. Kai schlürft gerade seinen Morgenkakao. Auf dem Schrank stehen meine Öle und Gewürze. Diese blaue Gefäße hat mir Janet beim ihrem Umzug überlaßen. Nochmal danke, Janet!

Das ist das Ende meines schönen Gartens! Ich hatte extra deutliche Anweisungen für unsere Hundefütterin hinterlassen und trotzdem hat sie den Wasserhahn, und damit den automatischen Wassertimer für den Garten zu gedreht. Die Pflanzen brühten für mindestens eine Woche in der Sommerhitze (bis zu 40 Grad). Das lokale Gras und die Unkräuter gedeihten natürlich prächtig! Gibt’s eben Grassuppe…
Nicht alles wurde vernichtet, ein kleiner Salat hat sich gerettet, indem er das stehende Wasser aus dem Tropfschlauch lutschte, drei oder vier Karrotten wollen auch nicht so einfach verotten und ein paar Schnittlauchfransen wachsen wacker weiter.
Also dann, bis zur nächsten Gartensaison, Euer demotivierter Hochwüstengärtner.

Als wir bei den Coens im Juli zu Besuch waren, hatte ich keine Photos von der Jagdhütte Coen gemacht, aber ich habe gerade eins entdeckt, daß ich im Juni, als ich “die kleine Oma” von dort abholte, geschossen habe. Der weiße Sattelschlepper ist inzwischen weggefahren worden. Weihnachten sollen das Haus komplett fertig sein.

Heute war Kirin’s sechster Geburtstag. So schnell geht das mit dem Wachsen! Vielen Dank für die netten Geburtstagskarten- und geschenke!

Als wir bei Dan und Janet zu Besuch waren, haben wir mit der Shawnee Queen den Ohio-Fluß befahren. Wir sind extra früh aufgestanden um vor dem großen Andrang an Bord zu gehen, und, wie auf dem Photo zu sehen ist, waren wir erfolgreich. Wir sind auf der ganzen Bootstour allein gewesen.

Ein schönes Häuschen am Flußkliff… da würde ich gern’ einziehen.
Der Ohio ist mit 1580 km etwa doppelt so groß wie die Oder und der wasserreichste Nebenfluß des Mississippi, der wiederum der zweitgrößte Fluß der Vereinigten Staaten und fast zweieinhalb mal so groß wie die Donau ist. Der Ohio war bis zum Amerikanischen Bürgerkrieg die Grenze zwischen Sklavengebiet und den freien Staaten.
The Ohio River, at 981 miles in length, is the principal tributary of the Mississippi River, which in turn is the second largest river in the United States at 3,895 miles. The Ohio was the border between slave territory and the free states until the Civil War.

Cave-In-Rock, übersetzt Höhle-im-Fels, war für längere Zeit ein Lageplatz für Flußpiraten. Sie überfielen und plünderten Boote und ermordeten Passagiere bis ins frühe 19te Jahrhundert.
Die etwa 35 Meter tiefe Höhle hat ein vertikales Belüftungsloch am Ende und bot mit ihrem weiten Ausblick auf den Fluß eine ideale Festung für die Flußdiebe. Der berüchtigte Bandit Samuel Mason führte in dieser Höhle sogar ein Scheinkasino, komplett mit Bar, Kartenspiel und Prostituierten. Viele der Gäste endeten verprügelt und ausgeraubt oder sogar tot auf dem steinigen Ufer dieser Kliffhöhle ab. Die Piraten- und Geisterlegenden sind auch heute noch Teil der Lokalkultur.
Before I start, I just want to mention the outstanding service we’ve received in Arkansas. We spend the night at the Best Western in Hope, AR, birthplace of Bill Clinton, and it was almost a shocking friendliness compared to the Woodfield Suites in San Antonio. Naturally, there was a Western Sizzlin across the parking lot, where we ate a great steak dinner and received our second shock. When paying, I forgot the discount that the concierge of the Best Western had mentioned earlier. I only remembered it, after the cashier had printed the receipt already. The manager had overheard my mumbling, stepped up to the register, pushed some buttons and gave me back the discount percentage in cash. How’s that for service? I am not asking the battle-hardened Europeans here, I am asking you, the spoiled Americans! I was blown away. Good job Hope, AR!
Bevor ich anfange, muß ich schnell noch den hervorragenden Kundenservice den wir in Arkansas erhalten haben erwähnen. Wir übernachteten im Best Western in Hope, Arkansas, der Geburtsort von Bill Clinton, und die Freundlichkeit war, verglichen mit den Woodfield Suites in San Antonio, fast schockierend. Logischerweise gab es gleich über dem Parkplatz ein Western Sizzlin (gutes Steakrestaurant), wo wir ein großartiges Steakdinner aßen und einen zweiten Schock erhielten. Als ich an der Kasse bezahlte, vergaß ich den Rabatt, den der Concierge des Best Western Hotels erwähnt hatte. Bevor ich mich endlich erinnerte, hatte der Kassierer die Rechnung schon ausgedruckt. Der Manager überhörte mein Nuscheln, kam zur Kasse, drückte ein paar Tasten und gab mir den Rabattanteil als Bargeld zurück. Ist das ein Kundenservice, oder was? Ich, als abgehärteter Kunde aus Deutschland, konnte es kaum fassen. Gut gemacht Hope, Arkansas!
Wir kamen ohne Probleme bei Amy’s Eltern an, daß heißt, wir sind nicht wie üblich am Pfad in den dunklen Wald, der zu Hogs Hollow (Schweinesenke) führt, vorbeigefahren. Sie haben sich diesen seltsamen Namen aus geschäftlichen Gründen ausgesucht, denke ich mal, da sie planen ein Jagdunternehmen in der Coen Lodge zu führen. In etwa wie ein Bed & Breakfast (Zimmer mit Frühstück), aber mit Gewehren, Tarnung und einer Rehhälfte zum Abendessen. Selbstkritischer Humor ist ja schön und gut, aber ich war doch etwas wegen der Konnotationen mit Schweinen besorgt, bis ich an ein englisches Sprichwort erinnert wurde: “Selbst ein blindes Schwein findet mal eine Eichel.”
Die Jagdhütte schreitet gut voran und ist bewohnbar und eigentlich sehr gemütlich. Dieses verschwommene Photo ist das einzige, das ich von unserem ganzen Aufenthalt habe. Jeder steigt gerade in den Pinzgauer zur obligatorischer Tour des Gutsbesitzes ein, die von unserem Lokalführer und Landverwalter Dan angeführt wird.


Daily Double! *beebeauw! beebeauw! beebeauw!*
Wer kann diese berühmte Skyline die im Vorspann einer beliebten TV-Serie der 80er Jahre vorkommt erraten?
Dalli Klick! . . .
Dalli… nix?
Na gut, hier der Videotip für die Knobelbanausen…

Je näher wir der texanischen Bundesgrenze kamen, desto mehr Erdölpumpen (oder auch Tiefpumpen) wippten am Straßenrand auf und ab. Das Resultat wurde an der nächsten Tanke deutlich. Mit einem Benzinpreis von 0.43 Euro statt den bisherigen 0.49 Euro konnten wir ungefähr 6 Eurocents pro Liter sparen! Ich dachte immer, daß der größte Anteil des Rohöls von den USA importiert wird, aber es gibt wohl doch noch sowas wie einen lokalen Markt.
The closer wie got to the Texan state border, the more oil wells (or actually oil rigs) were see-sawing up and down next to the road. The result became clear at the next gas station. With prices at $1.98 instead of the $2.30 so far, we saved about 32 cents per Gallon! I always thought, that virtually all crude oil was imported by the US, but apparently there still is such a thing as a local market.
Hier mal ein Versuch Humor zu übersetzen. Im Englischen haben Dinge kein Geschlecht, also das Fernsher, das Uhr und das Mann. Ich dachte mir diese witzige Liste sollte also besonders gut im Deutschen funktionieren, aber seht selbst, manchmal musste ich ganz schön rumändern:
Objekt: Zipper Allround-Beutel Geschlecht: Männlich Erklärung: Er behält alles für sich und ist auch sonst sehr durchsichtig.
Objekt: Kopiermaschine Geschlecht: Weiblich Erklärung: Wenn man sie anmacht, braucht sie eine Weile um sich anzuwärmen.
Objekt: Heißluftballon Geschlecht: Männlich Erklärung: Um ihn überhaupt irgendwie zu bewegen, muß man ein Feuer unter seinem Hintern machen.
Objekt: Schwamm Geschlecht: Weiblich Erklärung: Sie sind weich, man kann sie drücken und sie speichern Wasser.
Objekt: Zug Geschlecht: Männlich Erklärung: Er versucht jeden Tage mit der gleichen Nummer andere Leute abzuschleppen…
Objekt: Webseite Geschlecht: Weiblich Erklärung: Sie wird hauptsächlich und dauernd von Männern angeglotzt.
Objekt: Hammer Geschlecht: Männlich Erklärung: Obwohl er sich seit über 5 000 Jahren nicht verändert hat, ist es doch ganz nützlich ihm im Haus zu haben.
Objekt: Sanduhr Geschlecht: Weiblich Erklärung: Mit der Zeit verlagert sich das Gewicht von oben nach unten.
Objekt: Fernbedienung Geschlecht: Weiblich Erklärung: Man sollte meinen, daß sie männlich sein sollte, aber man denke nur wieviel Freude sie einem Manne bringt und wie er ohne sie total hilflos wäre!
… das es so lange gedauert hat, bis ihr mal wieder was von mir hört.
Während unseres Aufenthaltes in San Antonio hat sich das Hotel wirklich affig benommen. Die hatten nur kabelloses Internet, und da ich Brenda’s Rechner nicht mit Wireless Network ausgestattet hatte, musste ich deren Wireless-Adapter ausleihen. Den durfte man aber nur für zwei Stunden behalten, sonst gibt es eine Strafgebühr. Diesen Unsinn habe ich natürlich nur einmal mit gemacht. Um dem Tannenbaum noch einen Zapfen anzuhängen, haben die uns bei der Abreise beschuldigt diesen blöden Adapter (der sowieso nur in ihrem dusseligen Hotel funktioniert!) verbummelt oder sogar eingepackt zu haben und wollten jetzt $400 Erstattungsgebühr. Wir waren vielleicht sauer… Ein Glück habe ich meine liebes Weib, Amy; die hat die eine Weile vollgemeckert und dann haben sie uns nach eine halben Stunde schon gehen lassen. Wer dieses, für amerikanische Verhältnisse, unfreundliche und unprofessionelle Hotel gerne vermeiden möchte, wenn man das nächste Mal in San Antonio, Texas urlaubt:
Woodfield Suites 100 West Durango Boulevard San Antonio, Texas 78204 USA
Woodfield Suites 100 West Durango Boulevard San Antonio, Texas 78204 USA
Der Rest des Aufenthaltes in San Antonio war aber trotzdem schön (und heiß)! Siehe Photos:

Hier spazieren wir auf dem River Walk (Flußpromenade). Im Hintergrund kann man das Convention Center sehen, wo Amy ihre Women of ELCA-konferenz hatte.

Die Bootstour war für uns Touris natürlich obligatorisch. Hier ist eine Virtuelle Tour, falls ihr in Sightseeing-Laune seit.

Während Amy mit den Frauen der ELCA conferierte, besuchten die Kids und ich die Lokalattraktionen, wie Sea World…

…mit den Seegurken…
…with its Sea cucumbers…

… und Delphinen, …
… and Dolphins, …

… und der San Antonio Zoo mit Kängerus, …

… und Alligatoren, …
… and alligators, …

… Naßhörner …
… Rhinos …

… und Giraffen.
… and giraffes.
Oder anders gesagt, wir hatten Spaß gehabt.
Heute haben wir unseren Urlaub mit einer Reise von zu Hause nach Roswell, New Mexico angefangen. Ich fahre gerne in den Staaten und bevorzuge die langsameren aber interessanteren Highways (Landstrassen) gegenüber den schnelleren aber volleren Freeways (Autobahnen). Nach mehreren Stunden leeren Weidelandes kamen wir in der internationalen UFO-Hauptstadt an und entschlossen uns zur Umgebung passend den neuen Spielbergfilm Krieg der Welten anzuschauen.
Morgen besuchen wir noch das UFO Museum hier in Roswell und eventuell auch das Crash Down Diner (ein berühmt berüchtigtes Kleinstadt-Restaurant), bevor es dann nach Texas geht.
Wie ich aus der Mitte des Nirdendwo blogge? Ich schleppe Brendas Rechner mit, nachdem ich ihn endlich (sie hatte ihn mir, glaube ich, vor mehr als einem Jahr zugeschickt…) zusammengeflickt und ein erschwingliches Betriebssystem (Debian Linux) installiert habe. Leider hab ich noch nicht herausgefunden, wie ich es mit meiner Kamera benutzen kann, d.h. heute mal kein Bildchen, obwohl ich diese diese Webseite hier gefunden habe, falls ihr ein paar Impressionen von unserem ersten Uebernachtungsort wollt.
Hier jammern die armen (und die reichen) Amerikaner schon wieder über die hohen Benzinpreise. Zur Zeit kostet die Gallone Super hier in Keams Canyon 2.23 Dollar (etwas teurer als in der Großstadt). Mit der aktuellen Umrechnungsrate von 1.2085 Dollar pro Euro erhalten wir:
2.23 / 1.2085 / 3.7854118 = 0.4875…
1.23 x 1.2085 x 3.7854118 = 5.6268…
Also, ungefähr 49 Euro Cents pro Liter. Ich glaub’ ich muß die mal über Deutsche Preisverhältnisse aufklären…
Die Radischen sind fertig!

Muttern musste mich erst mal über diese langen hohen Radischenpflanzen aufklären, von denen man im obigen Bild zwei sehen kann. Dies sind Samenerzeuger und hätte ich sie nicht mit den anderen herausgerissen, hätte ich kostenlose Samen für nächstes Jahr gehabt! Auch hat sie mir vorgeschlagen den Tropfschlauch entlang der Reihen und nicht quer zu legen. So hätte ich diese Lücken vermeiden können. Also wie ihr seht, muß ich noch einige Tricks lernen.
Trotzdem hab ich mich mal von Amy als stolzer Heimgärtner ablichten lassen:

Im Hintergrund kann man die blühenden (trotz Umpflanzung!) Lilien und Stockrose sehen. Das Unkraut hatte natürlich eine wochenlange Party… Weiß nicht ob ich das vor unserer langen Reise am Sonntag noch unter Kontrolle bekomme.
Passend zum Weird Al Yankovic song “I bought it on eBay” hat jemand eine echte eBay-Auktion erstellt. Nur noch 5 Tage! Ich mag eBay…
Somebody made an actual eBay auction to go with the Weird Al Yankovic song “I bought it on eBay”. Only 5 days left! I love eBay…
On the last day we were supposed to finish up the last office room, but it was locked and the lady with the key was out and about. Luckily, the actual painting was as good as done and putting back the furniture was all that remained.
Am letzten Tag sollten wir eigentlich den letzten Büroraum fertig machen, aber es war abgeschloßen und die Dame mit dem Schlüßel war unterwegs. Ein Glück war der Anstrich so gut wie fertig und nur das Einräumen der Möbel blieb übrig. So haben wir uns vor der Abreise eben anderweitig beschäftigt…

At our spaghetti good bye dinner we made the aquaintance of Kai from Pennsylvania, who was on his way to California to serve in the armed forces and stayed at the mission for the night. He was thrilled to meet another Kai, and we exchanged various misspellings and mispronunciations that name inevitably has to suffer.
Während wir unsere Abschiedsspaghetti aßen, machten wir die Bekanntschaft mit Kai aus Pennsylvanien, welcher auf dem Weg nach Kalifornien war um in der Armee zu dienen und in der Mission für eine Nacht übernachtete. Er war erfreut einen anderen Kai zu treffen und wir tauschten diverse Namensversprecher und -verschreiber aus, die man hier mit diesem Namen unvermeidbar erleiden muß.
Nachdem wir Abschied genommen hatten, fuhren wir durch die schöne Landschaft nach Hause, die Gedanken bei unseren neuen Freunden in der Navajo Evangelical Lutheran Mission.

“Auf Wiedersehen, Walfischberg!”
“Good bye Whale Rock!”

THE END

THE END
Dieser Pinsel wird benutzt um die vielen kleinen Löcher in den Betonblöcken zu füllen:

Bahnbrechend von Linda eingesetzt wird dieser spezialisierte Pinsel in einem kreisförmigen Streichverfahren verwendet und funktioniert viel besser als ein Farbroller.

Am Nachmittag ging es zu Normas neuer Ansiedlung auf einem Hügel der von atemberaubenden Felsformationen umgeben war. Dort wurde uns Weißhäuten dann gezeigt wie man Navajo Fry Bread (Navajo-Bratbrot?) macht.
Der Teig wurde zuvor in der Missionsküche von Norma vorbereitet. Sie nahm ein paar handvoll Mehl und Backpulver, eine Prise Salz und etwas Trockenmilch und handknetete den Teig bis er wie feuchter Pizza Teig aussah. Als ich sie auf ein genaues Rezept festnageln wollte, meinte sie nur: “Och, na soviel bis es sich richtig anfühlt…”
Wenn ich es erfolgreich zu Hause wiederholen kann, schreibe ich mal eine Rezeptanleitung.

Jeder lachte sich kugelig (vielmehr teigkugelig) [och, Wortspiele übersetzten ist eine undankbare Aufgabe] während man versuchte ein flaches rundes Brot zu formen. Dieser Abschnitt wird liebevoll “Geographiestunde” genannt, weil es Spaß macht die verschiedenen US-Staatenformen (ein wichtiger Teil amerikanischer Schulbildung) zu erraten, die die Teilnehmer erhalten wenn sie versuchen das Brot rund zu machen. Nachdem sich jeder mit seinem krummen Fladen abgefunden hatte, wurde das Brot zu Norma gegeben oder mutig in die Pfanne gelegt und dann professionell von ihr gebraten.

Dann wurde das Rinderhack, Käse und frisches Gemüse aufgehäuft, damit es ein Navajo Taco wurde. Von Staatenformen mal abgesehen, schmeckte es zusammen mit dem Aroma der Umgebung und dem “Salz der Erde”-Gesellschaft von Christusfreunden fantastisch.

Heute morgen, relativ pünktlich sogar (10:05 statt 9:30), hatten wir nochmal Ferienbibelschule. Linda zeigte DEN Weg und alle sangen mit.

Dann noch basteln und Handpuppenspiel und schon war die schöne Zeit wieder vorbei.

Unsere Hoffnung ist, daß sich diese Kinder an uns und das Wort erinnern werden, und das es vielleicht später ihr Leben beinflussen wird.
Haben am Nachmittag noch mehr gemalert. Es ist ja keine Urlaubsreise und wir haben noch ein Büroraum vor uns.
Wir Lutheraner waren natürlich durchorganisiert und bereit die Ferienbibelschule um Punkt 9:30 anzufangen, als wir mitbekamen, daß wir in der Navajo Zeitzone sind, das heißt, alle Zeiten sind grobe Vorschläge und könnten je nach Umständen alles mögliche bedeuten. Also hieß es stattdessen malern am Morgen, und die FBS war irgendwann am Nachmittag. :-)
Der Büroraum den wir malerten war etwa ein Drittel des Computerraumes von gestern, aber wir brauchten doppelt soviel Farbe und Zeit. Diese Betonziegelmauer hat ewig gedauert und die glatten Wände brauchten zwei Anstriche. Wir machen es morgen fertig.
Glücklicherweise konnten wir wieder jemandes “Schattenhaus” (im Prinzip eine winddurchlässige Holzhütte) für die FBS benutzen. Teilnahme war mehr als ausreichend und jeder hatte Spaß an Lorris Puppenschau, singen und basteln. Ich hatte meine Kamera vergessen und mußte ein Bild von Lorris kopieren.

Abends hatten wir einen Sandsturm der Ellens Fliegenschutztür abriß, aber kein Regen. Das muß wohl der Grund sein warum es hier keine hohen Bäume gibt.


Wir haben uns dieses Jahr für die Missionsreise nach Rock Point die jährlich von unserer ehemaligen Kirche in Mesa, Victory Lutheran, durchgeführt wird. Eine Woche lang wohnen wir auf dem Gelände der Navajo-Evangelischen-Lutherischen Mission in Rock Point, Arizona zusammen mit alten Freunden aus unserer Kirche und helfen mit nötigen Reparaturen und der Sommerferienbibelschule für die ansäßigen Kinder.
Das Photo habe ich auf unserer Fahrt geknipst. Die Landschaft sieht so wie die Painted Desert (Gemalte Wüste) aus, hat aber schon einige Bergformationen die an das Monument Valley (Tal der Monumente) erinnern.
Da wir in Jeddito wesentlich näher wohnen als die anderen Teilnehmer, sind wir erst 3:30 nachmittags losgefahren und waren um 6:30 (7:30 Lokalzeit) trotzdem die Ersten. Um 8:30 Lokalzeit haben wir uns dann den Schlüssel zu den Bungalows besorgt und etwa um 10 Uhr abends kam der Rest der Gruppe an. Wir erfuhren, daß einem der Kinder das Reisen nicht bekam und viermal zur Brechpause (und zweimal zum Essen) angehalten werden musste.
Die Bungalows sind sehr gemütlich und einige haben sogar Internetanschluß. Ich habe vor jeden Tag einen Photoeintrag zu schreiben, falls ich vom arbeiten nicht zu müde bin… ;-)
Heute malerten wir den Computerraum der Schule, welcher auf dem Gelände der Mission ist. Mit sechs Leuten ging es ganz gut und wir hatten den Raum am Nachmittag fertig.

Aber es war heiß!

Die kleine Fensterklimaanlage kam mit dem Kühlen nicht hinterher, aber ein Glück kühlt es hier abends ziemlich schnell ab, da wir etwa in 1400 Meter Höhe sind.
Den Rest des Tages verbrachten wir also mit anderen lebenswichtigen Dingen wie vor der Klimaanlage sitzen… oder bloggen…

Die Radieschen, der Spinat und die Erbsen wuchsen ziemlich schnell. Die Zwiebeln sehen noch etwas mickrig aus, aber wuchen auf jeden Fall einfacher heran als im Plastegewächshaus. Nächstes Mal sähe ich alles gleich im Garten aus. Die Lücken in den Reihen sind durch die zu großen Abstände zwischen den Tropfschläuchen entstanden. Vielleicht sollte ich die Schläuche noch dichter auslegen, falls die Keimlinge dazwischen gar nicht aufsprießen.
Die Kräuterecke und die Blumen sind noch nicht angelegt, außer ein paar Lilien (hinten rechts in der Ecke) und eine Stockrose die ich von den Nachbarn bekommen habe. Die Stockrose sah ziemlich schlaff nach dem Umzug aus, aber sie hat sich gut erholt. Mal sehen ob die Lilien nicht zu gestresst sind und vielleicht dieses Jahr schon blühen.

Dieser Betonblock ist zwar meiner, ich benutze ihn um die Plane auf dem Feuerholz zu befestigen, aber wie der nun auf die Schlange fiel weiss ich nicht. Andere (lebende) Schlangen habe ich hier noch nicht gesichtet. Auch ist jede Erwähnung von Schlangen unhöflich, da Indianer diese als Unglücksbringer ansehen.
Soweit ich das laienhaft einschätzen kann, ist dies eine Gestreifte Peitschennatter und für Menschen ganz und gar ungiftig, schade. Sie sollen sehr flink sein, aber wohl nicht für einen fallenden Stein. Weiss noch nicht was ich mit ihr mache…

Volunteered to chauffeur Grandma Ruth home to Arizona from a visit to Dan in Illinois in June. The route via St. Louis was suggested by Mapquest as the fastest, but the many construction zones and two t(r)oll roads did not convince me to use it again. Traffic was often dense and I missed my exit in St. Louis because of construction closures.
Habe mich freiwillig als Oma Ruths Chauffeur gemeldet und bin Anfang Juni nach Illinois gefahren um sie von ihrem Besuch bei Dan nach Hause nach Arizona zu fahren. Der Weg über St. Louis war zwar von Mapquest als der schnellste ausgewiesen, aber die zahlreichen Baustellen und zwei Mautstrassen haben mich nicht sehr überzeugt. Verkehr war mitunter sehr dicht und dann habe ich in St. Louis wegen Bauten auch noch meine Ausfahrt verpasst.
Kam dann bei Nacht und Nebel (vereinzelt, aber trotzdem…) im Shawnee Nationalpark an und konnte die Einfahrt zu Dans Ranch nicht finden. Also wieder zurück zur Zivilisation und ein funktionierendes Telefon gesucht… irgendwann vor Mitternacht kam ich aber heil an.
Das obige Photo wurde auf der offiziellen Ranchtour im sechsradigen Nutz-/Geländefahrzeug gemacht. Dan hat ein paar Felder zum Schein bepflanzt um das Wild vor die Hochstände zu locken und auch sonst hat sich durch den vielen Schnee letzen Winters floramäßig viel getan.
Wie man sehen kann geht es mit dem Hauptgebäude gut voran. Die Küche, das Schlafzimmer und zwei Badezimmer sind funktionstüchtig und bewohnt. Die Wohnstube, oder besser gesagt die Wohnhalle, ist noch etwas spartanisch aber benutzbar. Jetzt muss nur noch der Container vorm Haus ausgeladen werden… Ich berichte mehr, wenn wir im July länger zu Besuch bleiben.
Für den Rückweg habe ich mir die Strecke über (vielmehr neben) Memphis, Tennesse ausgesucht. Wesentlich stressfreier, keine Mautgebühren und meiner subjektiven Meinung nach sogar schneller. Wir sind am ersten Tag bis Elk City in Oklahoma gekommen und am zweiten nach Jeddito. Haben Oma Ruth unsere Umgebung und das Hopidorf Walpi in (oder auf; je nach Sichtweise) First Mesa gezeigt und sie dann am nächsten Tag nach Hause gefahren.
Ich hatte noch ein kleines Abenteuer auf dem Rückweg nach Hause, da ich mich entschlossen hatte mal die Strecke über Strawberry zu fahren. Zwar nur ein zweispuriger Highway, aber war schöner als der andere Weg. Viel Wald und Wild zu sehen, inklusive ein sehr dickes Reh, das vor mein Auto lief… Moment mal, das ist ja ein Bär! Wau, Tiere vor der Kamera bzw. Windscheibe, hätte ich mir nie gedacht das mal in natura zu erleben. Es schien mir ein junger Schwarzbär zu sein und sah etwa so aus wie das rechte Tier auf dem Bild. Nachdem er mich bemerkt hat ist er dann im typischen Bärengallop in die Büsche verschwunden. Schade das ich meinen Photoapperat zu Hause ausgepackt hatte.
Obwohl die Trabantwerke in Zwickau schon lange tot sind, haben die dort hergestellten Fahrzeuge bis in die ferne Zukunft einen hohen Gebrauchtwert. Ich habe mehrere Trabanten in City 17 sowie auf dem Weg nach Nova Prospekt im futuristischen Endzeitspiel Half-Life 2 gesichtet.

Nach den Nummernschildern her gehören sie wohl alle russischen Besitzern. Ich hab’ kein D oder P gesehen. ;)

Wartburg, Barkas oder ähnliches, ist bisher nicht aufgetaucht, aber einen dem W-50 sehr ähnlichem LKW läuft man ab und zu über dem Weg. Alles gute Ware aus ostdeutschen Landen, nix mit Westautos in der Zukunft! Ha!

Meine liebe Mutter hat mich nach mehr Bilder von unserem neuen Haus gefragt. Das Innere sieht noch nicht photogen aus, da ich mich als neuer Hausmann immer noch einfuchse und es nach vier Monaten schämlicherweise nicht geschafft habe alle Umzugskartons auszupacken. Somit zeige ich heute nur mal die östliche Aussenseite mit einem der Schlafzimmerfenster. Das andere ist gleich um die Ecke beim Baum, während weiter im Hintergrund die Wohnzimmerfenster und die Vordertür zu sehen ist. Auf der linken Bildhälfte sieht man das östliche Ende des Gartens mit dem Komposthaufen vor der Klimaanlage. Im Vordergrund läuft Didgy inmitten der gerade blühenden Hochwüstenflora.

Auf diesem Bild sieht man einen lokal ansässigen Cowboy mit Revolver in unserer Einfahrt. Ich habe das Photo in Richtung Norden aufgenommen, damit man die Aussicht auf den Mesa, der gleich hinter unserem Haus liegt, sehen kann. In einer Vertiefung vor den Felsen hatte ich vor einiger Zeit die wilden Hundebabys photographiert. Unsere Straßen sind größtenteils einfache Sandstrassen oder wie hier zu sehen teilweise mit Schlacke belegt. Zwischen den größeren Orten gibt es natürlich auch asphaltierte Straßen.
Die Bäume im Hintergrund sind entweder Zedern oder Wacholder, soweit ich weiß, die beiden einzigen hier natürlich wachsenden Baumarten.

Nach acht Wochen sorgfältiger Pflege wurden meine Zwiebel- und Rosenkohlkeimlinge von einem wilden Tier zerstört. Die Nachbarn meinten es könnten Erdhörnchen gewesen sein, aber ich habe auch schon Kaninchen gesichtet. Eine Woche lang hatte ich die jungen Pflanzen im Schatten in der Veranda für die große Welt abgehärtet, als sie nur einen Tag vor der Umpflanzung am hellichten Tage ermordet wurden.
Was soll’s, da muß ich eben alles ohne Vorsprung aussähen.
“Der Woody Allen der Welt des Tanzes” (New York Times), Mitchell Rose, stellt einige seiner großartigen Kurzkomödien mittels des AOAI Senders (Always On, Always Interesting, oder auch “das Web”) vor. Am besten gefielen mir “Learn to Speak Body: Tape 5” (“Ich spreche Körper: Band 5”, leider nur in English) und die “Modern Daydream” (“Moderne Tagträume”) Serie, die in der internationalen Sprache des Ballets, der klassischen Musik und der industriellen Schwerkraftfahrzeuge erzählt wird.
“Der Gnom”, Modest P. Mussorgsky _2,264KB MP3 128 *** _3,397KB MP3 192 ***** _5,663KB MP3 320 ***** 24,979KB WAV 14k ***** _2,294KB WMA 128 *** _3,440KB WMA 192 **** _2,445KB WMA VBR ***
“Plateau”, The Orb
_11,993KB MP3 128 *** _18,001KB MP3 192 **** _30,019KB MP3 320 *** 132,477KB WAV 14k **** _12,098KB WMA 128 *** _18,121KB WMA 192 **** _14,768KB WMA VBR ****
Da ich meine Musiksammlung wegen des geklauten Computers (von dem ich in einem späteren Eintrag, wie einigen von euch versprochen, mehr berichten werde) durch nochmaliges “rippen” aller meiner CDs (etwa 700) wiederherstellen muss, habe ich mich entschieden einen Hörtest mit den mir zur Verfügung stehenden Kodiermöglichkeiten durchzuführen. Die verschiedenen Bitraten werden viel im Internet diskutiert und der Qualitätsunterschied oft als welt- und ohrerschütternd dargestellt, aber ich hatte Schwierigkeiten überhaupt einen Unterschied zu hören, und war, nach dem Test, überzeugt, das die Resultate eher zufällig waren. Während der Bewertung kam ich mir eher so vor, als ob ich den Unterschied zwischen hell beige und eierschale bewerten würde, und der eine Wertungsstern mehr oder weniger war am Ende genau so viel auf unterbewusst wankendes Raten wie auf willkürliches Herumklicken zurückzuführen. Alles über 128k klang für mich gleich, aber die niedrigste Bitrate (niedrigste Qualität in Media Player ist 128k) hatte ich dann überaschenderweise doch durchgängig identifiziert. Meine Ohren sind wohl nicht ganz so musikalisch fein gestimmt wie ich mir das immer dachte. 8-) Ich hab mich entschlossen nur die MP3 undWMA Codecs die mit dem Microsoft Media Player kommen zu testen. Ogg Vorbis und AAC und Klaus’ Kool Wavlet Zinger haben mich nicht so richtig interessiert, da sie nicht so weit verbreitet sind. Hier sind die Ergebnisse:
Now, that I have to re-create my music library by ripping ALL my CD’s (about 700) again, because my computer was stolen (as I promised to some of you, I will detail that in another post “soon” to come), I decided to do a blind hearing test of the possible encoding options I have. There is all this discussion on the Internet about different bitrates and how ear(th)-shattering dramatic the differenceis, but I had a hard time hearing differences and, after the test, was convinced that these were random results. While I rated, it felt more like deciding the difference between light beige and eggshell and the final one star difference was as much based on subconsciously wavering guesses than on randomly clicking. To my surprise, though, I did identify the lowest bitrate (lowest quality) encodings, but anything above 128k was the same to me. I guess my ears are not as musically fine tuned as I thought. 8-) I decided only to test the MP3 and WMA codecs used in Microsoft’s Windows Media Player. Ogg Vorbis and AAC and Klaus’ Kool Wavlet Zinger codec didn’t really appeal to me, as they are not as widely available as the above two. Here are the results:
“The Gnome”, Modest P. Mussorgsky _2,264KB MP3 128 *** _3,397KB MP3 192 ***** _5,663KB MP3 320 ***** 24,979KB WAV 14k ***** _2,294KB WMA 128 *** _3,440KB WMA 192 **** _2,445KB WMA VBR ***
“Plateau”, The Orb
_11,993KB MP3 128 *** _18,001KB MP3 192 **** _30,019KB MP3 320 *** 132,477KB WAV 14k **** _12,098KB WMA 128 *** _18,121KB WMA 192 **** _14,768KB WMA VBR ****
Wie man sehen kann, sind die Komprimiervorteile von WMA nicht so toll wie Microsoft es uns wahrmachen möchte. Ich habe keinen speziellen Open Source MP3 Encoder mit einem eimervoll kryptischen Optionen benutzt. Ich nahm einfach den 08/15 MP3 Encoder, der mit Windows Media Player 10 kommt, welcher, wenn ich micht nicht irre, der Fraunhofer Codec ist. Der kleine MP3-Nachteil beim Yes-Song, wurder leicht vom Gnom eingeholt, und nach meiner unprofessionellen Laienmeinung, kann ich sonst keine Unterschiede zwischen MP3 und WMA (und manchmal sogar WAV!) hören. Der Qualitätsunterschied ist also für meine Privatzwecke nicht existent. Die Benutzerfreundlichkeit (einfach zu kopieren) und Verfügbarkeit, hingegen, ist mir wichtig. Ich verwende Media Player für meine Musiksammlungsorganisation und mein iAudio spielt zwar WMA, aber ich wollte auf Nummer Sicher gehen und meine Möglichkeiten offen halten, und hab mich so für MP3 mit einer 192kBit Kodierbitrate entschieden. Meine alte Sammlung war in 128kBit, aber mit der neuen 400GB Festplatte macht das auch keinen großen Unterschied.
Nebenbei bemerkt: Ich habe einen kleinen FM-Sender, um MP3s im Auto zu spielen. Beim synchronisieren wandle ich die MP3-Dateien in 64kBit WMA (da die Synchfunktion nur in WMA umwandelt) um und bin mit der Audioqualität, neben den ganzen Fahrgeräuschen, ganz zufrieden.

Heute hab ich ein Gartentor aus Zedernbrettern zusammengenagelt. Ich wollte eigentlich nur die Beete umgraben, aber ich glaube es ist einfacher den ganzen Garten umzugraben und dann die Wege festzutreten. Flache Steine von der Felswand des Mesas hinter unserem Haus werde ich für die Wege im Garten benutzen.
Ein Schweizer in den USA hatte sich verfahren und hielt an einer Bushaltestelle mit zwei Wartenden an, um sie nach dem Weg zu fragen. “Entschuldigung, können sie Deutsch sprechen?” fragte er. Die beiden Amerikaner schauten ihn nur an. Nun versuchte er es mit: “Excusez-moi, parlez vous Francais?” Die beiden schauten ihn immer noch erwartungslos an. “Parlare Italiano?” Keine Antwort. “Hablan ustedes Espanol?” Nichts. Der Schweizer fuhr angewidert davon. Einer der Amerikaner sagte zum anderen: “Du, ich glaube wir sollten auch mal eine Fremdsprache erlernen.” “Wieso?” sagte der andere, “Der Typ kannte vier verschiedene Sprachen, aber geholfen hat’s ihm nicht!”
A Swiss man needed directions, so he pulled up to a bus stop where two Americans were waiting. “Entschuldigung, können sie Deutsch sprechen?” he asked. The two Americans just stared at him. “Excusez-moi, parlez vous Francais?” he tried. The two continued to stare. “Parlare Italiano?” No response. “Hablan ustedes Espanol?” Nothing. The man drove off in disgust. One American turned to the other and said, “You know, maybe we should learn a foreign language.” “Why?” said the other, “That guy knew four and it didn’t help him at all!”
Na, ich werd’ mal nicht ganz so gemein sein und nur Links zu den Photos verwenden. Ich will ja nicht, das jemandem schlecht wird. ;D
Hier der Finger ohne Bandage, sauber gemacht und die andere Seite mit den Fäden. Am Spalt in der Mitte des Nagels kann man sehen wie tief die Axt hineinschnitt.
Der nähende Arzt meinte, da die Fingerkuppe noch zu einem Drittel dranhängt und der Knochen nicht gtroffen wurde, sollte es gut verheilen. “Sie können sich die Fäden auch selber ziehen und einen Termin einsparen.” Also, jetzt wisst ihrs: der Wilde Westen ist immer noch gefährlich.
Blut an der Axt…

Schlimmer Finger…

Bad finger…

Bandage muß bis morgen draufbleiben… Bis dann.

Kai war auf einem Hopi-Festival für Kinder. Als “Kriegsbemalung” hat er sich ein Palomino ausgewählt. Leider ist es nun schon weggewaschen und dieses verwaschene Autofocusbild ist alles was ich hab. Ich muss mir mal diese manuellen Einstellungen durchlesen…
Kai was at a Hopi festival for kids. He choose a Palomino for his “war paint”. Unfortunately it washed away already and this blurry autofocus picture is all I have. I’ll have to read about these manual settings…
So, nun wird es aber schwierig mit der Namensgebung… Wenn ich richtig gezählt habe, sind das acht Hundebabys.

Haha, April April! (Ist ja noch April, ne?) Das sind die Hundebabys die eine Rumstromerin vor kurzem gebar. Sie ist uns schon öfters aufgefallen, da sie sechs große Zitzen mit sich rumschleppt. Das Hundenest fand ich durch Zufall in einem Regenabflußrohr gegenüber unserem Haus.

Seltsam, als ich gerade diesen Eintrag schrieb, kam ein Nachbar vorbei und fragte ob ich eine Waffe hätte. Er sagte, daß eines der Hundebabys in einen Felsspalt gefallen ist und nicht mehr herauskommen kann…
Diese verrückten Japaner… warum können die die Melonen nicht einfach so zerhacken wie es jeder macht??

Schonwieder Mittwoch und nichts geschrieben… Na wenigstens ist nicht nur mein Blog vernachläßigt: Seht euch nur mal diesen Garten an! Der sollte schon Beete umgegraben haben, das Sulfat hab ich auch noch nicht ausgestreut (der Boden hat hier einen pH von 6) und das Gartentor liegt noch in Einzelteilen rum.
Der Komposthaufen ist hinten links um die Ecke (glaubt ihr mir?) und das Hauptbeet (Gemüse) geht links am Haus entlang (wie man leicht sehen kann). Am Zaun pflanz ich diverse pflegeleichte Blumen an (irgendwann mal).
Bis zur nächsten Folge, wo neben dem Unkraut hoffentlich bald andere (geplante) Dinge grünen werden,
Euer grüner Gartenguido.
Your green garden guido.
Wer John Cleese (Monty Python, Ein Fisch namens Wanda) mag, wird sicherlich auch an diesen Live Vault-Werbefilm (leider nur in englisch) Spaß haben, in dem er als Direktor des Institutes für Backuptrauma (wo ich fast gelandet wäre, aber das ist eine andere Geschichte) auftritt. Wer Michael Dorn (Worf in Enterprise DNG) mag, wird es sicher auch lustig finden. Und verpasst nicht die “Easter Eggs” (Ostereier bzw. versteckter Bonus): das Video genau bei der Abspielzeit 5:46:618 anhalten und, später während der virtuellen Tour des Institutes, die Maus in Raum 2 (Diagnose) anklicken. Hey! Die Maus anklicken: ein Bilderwortspiel… hihi.
Ich sag ja nicht, daß ich als Hausmann nichts zu tun habe, aber dies hier sieht wie ein interessantes Zeitvertreiben aus. Geht anscheinend auch mit anderen Währungen.
Endlich sind wir mit unserer Steuererklärung fertig! Wußtet ihr, daß in the USA sogar die Diebe besteuert werden? Echt! Keine Witz. Hier ist ein Hinweis über den ich vor kurzem gestolpert bin als ich die Hilfe in unserem Steuerprogramm las:
“Gestohlenes Eigentum. Falls Sie Eigentum stehlen, müssen Sie dessen Marktwert zu Ihrem Einkommen des Jahres in dem Sie es stehlen hinzurechnen, es sei denn Sie geben es dem rechtmäßigen Besitzer im selbigen Jahr zurück.”
Schon klar, Diebe unter sich. Das Steueramt weiss wohl etwas über Diebe, daß ich irgendwie vermißt habe.

Well, how can you withstand these Puppy Looks? This one was running around at the school and somebody had obviously dropped it off at the chapter house across the street. I, being a cat person, protested somewhat, but was easily outvoted.
Och, wie soll man denn diesen Hündchenblicken widerstehen? Jemand hatte es wohl beim Stammeshaus (Rathaus für Navajos) gegenüber der Schule, wo es herumlief, ausgesetzt. Ich, als Katzenmensch, hab zwar protestiert, wurde aber leicht überstimmt.
Wie dem auch sei, normalerweise gebe ich unseren Tieren die Namen und dachte Muddy (schmutzig) wäre ganz niedlich, da es ziemlich schmutzig war als wir es fanden. Wir haben keine Ahnung was für eine Rasses es ist, aber es scheint wohl ein Mischling (mutt -> mudblood (aus Harry Potter) -> muddy) zu sein. Und das Fell sieht auch ziemlich schmuddelig aus.
Amy mag den Namen Mischa lieber, welchen ich als frühen Kandidaten von Mischling und dem russischen Jungennamen abgeleitet hatte.
Also, der Streit ist im Gange. Welcher soll es sein? Muddy oder Mischa? Bitte fleißig kommentieren. Danke!

- THE END -
Der Weg nach dem Stacheldrahttor wurde besser und besser und führte schließlich zu einer zweispurigen Sandstraße. Auf dieser bekamen wir auf einmal Gegenverkehr. Eine Herde wilder Pferde! Na gut, sie könnten auch jemandem gehören, das weiss man hier ja nie so genau. Ein Glück wichen sie auf die Seite aus und beschauten uns skeptisch von der Ferne.
Die Straße verlief nun genau Richtung Westen, aber trotz einigen südlich ablaufenden Pfaden blieben wir nun lieber auf der größeren Straße. Die Bergkette im Süden sah nicht so aus, als ob es dort nach Dilkon ginge. Nach einer Weile schwenkte die Straße nach links um die Bergkette herum und wir sahen einen Schriftzug auf einem Berg in der Ferne. Diese sind in Amerika als Navigationshilfe für Kleinflugzeuge oft zu finden. Normalerweise ist es der Name des nahegelegenen Ortes, aber manchmal auch ein Schul- oder Universitätsname.
Als der Schriftzug lesbar war fanden wir dann auch heraus, daß wir ein paar Meilen zu weit nordwestlich waren. Nach mehr als einer Stunde landeten wir auf der asphaltierten Dorfstraße in Tees Toh etwa 10 Minuten von Dilkon entfernt.
Zugegeben, eine Abkürzung war dies nun nicht, aber eine Abenteuerfahrt dann und wann muß schon mal sein! Das nächste Mal wollen wir das GPS einpacken und besser aufpassen. Wenn nicht Zeit, so könnte man ein paar Kilometer einsparen, wenn man weiss wo es lang geht… Bei den derzeitigen Benzinpreisen lohnt sich das bestimmt.
Trotzdem haben wir nach unserem Einkauf den Highway zum Rückweg genommen um den Kindern und den Lebensmitteln eine zweite Steppenodyssee zu ersparen.
- THE END -

Heute, nach dem Gottesdienst, wollte Amy ein paar Lebensmittel kaufen. Da in der Metropole von Keams Canyon der Laden (ja es gibt nur einen…) am Sonntag geschlossen ist, mussten wir nach Dilkon (etwa ein Stunde südlich) fahren. Normalerweise bleiben wir auf den asphaltierten Highways, die auf der Reservation eher spärlich und deswegen in fast jedem Fall ein langer Umweg sind. Warum also nicht die Abkürzung durch die Prärie nehmen? Na klar!
Wir haben vor kurzem unsere zwei Kleinwagen gegen einen Grosswagen eingetauscht, da sich das mit unserem neuen kleineren Budget besser verträgt, wir auf dem Lande nur ein Auto brauchen und der Grosswagen einen höheren Straßenabstand hat. So groß ist dieser Großwagen nun auch wieder nicht, zumindest verglichen mit den Personenschutzpanzern die viele Amerikaner fahren. Wir wollten eben etwas haben, das besser geeignet ist auch mal eine Sandstraße zu befahren, die hier durch vom Regen aufgeweichten Boden oft tiefe Radfurchen entwickeln. Das SUV von Saturn, genannt VUE, schien uns ein guter Kompromiss zwischen Kleinwagen und Geländefahrzeug zu sein.
“Grosswagen” oder eventuell “SUV” ist übrigens ein besseres deutsches Wort für diese Autoklasse statt dem umgänglichen “Jeep”. Ich weiss nicht wie dieses Wort in den deutschen Sprachegebrauch kam, aber es ist etwa genauso seltsam als wenn man alle viertürigen Autos “Mercedes” nennen würde:
“Klaus hat sich einen Mercedes gekauft?” “Ja, es ist von Audi.” “Wie jetz…”
Jeep macht genau drei Modelle, den Wrangler (das Modell das man generell mit dem Namen Jeep verbindet), den Grand Cherokee und den Liberty, der den kleineren Cherokee abgelöst hat. Alle anderen Fahrzeuge sind keine Jeeps! Die haben ihre eigenen Namen, wie z.B der Excursion von Ford, Lincolns Navigator oder, die Spitze der verschwenderischen Dekadenz, der Escalade von Cadillac. Okay, ich bin fertig mit dem Unterricht.
Also, was für eine Gelegenheit unseren neuen Saturn VUE mal einzufahren! Eigentlich, obwohl das Fahrzeug so aussieht, ist aber genau genommen nicht für den Offroad-Betrieb gebaut. Das sind übrigens die wenigsten SUVs. Sie täuschen dem Besitzer die Freiheit eines Geländewagens vor, wobei die Fahrzeughersteller genau wissen, daß die meisten Leute wohl schlimmstenfalls über die Geschwindigkeitshuckel zum Parkplatz bei der lokalen Einkaufshalle navigieren werden.
Jedenfalls bin ich dann einfach mal nach Süden auf eine vielversprechende Sandstraße abgebogen und los ging der Spaß!
(Im nächsten Eintrag gehts weiter)
(Continued in next entry.)

The dirt road that came off the highway had two lanes and was not all that bad. Packed sand, no deep ruts, we were sure we would save a few Minutes. Then came the first fork in the road and we suddenly understood why we might not get there as fast as we would have liked to. No signs or road names, just a fork in the road. Left or right? We decided on the right path, as it looked a bit more driven on than the left. Just a few minutes later we discovered why that was: the path ended in a small settlement. It probably is used regularly by the school bus and thus looked better. So, back to start and take the left this time.
Die Sandstraße die vom Highway abging war zweispurig und gar nicht so schlecht. Fester Sand, keine tiefen Furchen, wir waren uns sicher, daß wir ein paar Minuten einsparen würden. Dann kam die erste Weggabelung und wir verstanden schlagartig, warum es eventuell nicht so schnell gehen würde wie wir uns das wünschten. Keine Schilder oder Straßenbezeichungen, einfach nur eine Gabelung. Links oder rechts? Wir entschieden uns für den rechten Pfad, da er ein wenig befahrener aussah als der linke. Nur ein paar Minuten später fanden wir heraus warum: der Weg endete in einer kleinen Siedlung. Er wird sicher regelmäßig vom Schulbus befahren und sah deswegen besser aus. Also, alles wieder zurück und die linke Abzweigung genommen.
We drove a bit further, but the path just ended in the desert. We had seen another path shortly before, but it looked like it was driven on by the local herders about twice. Nonetheless, that was better than to blaze a new trail.
So ging das ein ganze Weile weiter und obwohl wir eine Karte hatten war jede Abzweigung eine Fahrt in das Ungewisse. Irgendwann wurde aus “links” und “rechts” “mehr südlich” und “das ist zu östlich!” So kamen wir zu der Stelle die oben im Bild zu sehen ist. Obwohl es auf diesem Photo schwer zu sehen ist, sind wir immer noch auf einem fahrbaren Pfad. Dieser verlor sich aber innerhalb von ein paar Metern im Steppenkraut - oder vielmehr Steppenläufer, so habe ich “tumbleweed” in einem Blueslexikon übersetzt gesehen. Diese entstehen, wenn Steppenkraut vertrocknet und vom Wind entwurzelt und umhergeblasen wird. Diese Steppenkrautknäuel verlieren während ihrer rollenden Reise ihre Samen und pflanzen sich somit weitreichend fort. Hier sind sie auch als “Russische Disteln” bekannt.
Wir fuhren etwas weiter, aber der Weg endete einfach in der Steppe. Kurz zuvor hatten wir einen Abzweig gesehen, aber der sah ganz so aus, als ob er bisher nur zweimal von den lokalen Viehhirten befahren wurde. Nichtsdestotrotz, das war besser als einen neuen Pfad zu “erfahren”.
Nach vielem Hin- und Herlenken kamen wir uns bald selbst wie Viehhirten vor. Der Weg verlor sich oft in ausgetrockenen Schlammlöchern oder im Gesträuch, nur um einige Meter rechts or links wieder aufzutauchen. Diese wilde Jagd hinter einer längst weitergezogenen Herde führte uns schließlich zu einem Gehege neben einer aus dem Steppenboden herausragender Felsenformation. Aha, ein Zeichen der Zivilisation mitten im Nichts! Einfach dem Zaun folgen, soweit das geht… Ein paar Findelsteine, Sandlöcher und noch mehr Gestrüpp weiter kamen wir wieder auf einen ziemlich guten Weg.
Eine Meile oder so später, das nächste Rätsel: Ein Stacheldrahtzaun überkreuzte den Weg, kein Ende in Sicht in beide Richtungen. Ein Glück lies sich der Zaun aber teilweise auseinandernehmen und bildete somit ein primitives Tor. Durchfahren, wieder aussteigen, den Zaun “reparieren” und weiter gehts… im nächsten Eintrag.
Ich hab heute meine zweite Digitalkamera bekommen (Canon Powershot S30 für $153 bei ebay) und muß dieses neue Spielzeug doch gleich mal ausprobieren.


Kai macht seine neue “Schule” (vorbereitendes Vorschulprogramm) viel Spaß. Ich habe oft Schwierigkeiten ihn von der Schule abzuholen, weil er sich beschwert, daß er “noch nicht fertig” ist! Das ist im Gegensatz zu seinen vorherigen Schreianfällen als wir ihn beim Babysitter oder in der Sonntagsschule lassen wollten.
Seine Lehrerin hat mir erzählt, das er sehr gesprächig ist und das sie ihn manchmal stoppen muss, damit sie mit dem Unterricht weitermachen können. Da die anderen Schüler in seiner Klasse alle Navajos sind, lernt er neben den Farben und Formen auch einige Navajo Wörter und Wortgruppen.
Um ein Kommentar zu hinterlassen, braucht man sich nicht anmelden. Ich habe die Kommentare für jedermann zugelassen. Im Kommentarbereich einfach “Other” (Andere) auswählen und dann irgendein Namen eingeben oder die ganz Scheuen können sogar “Anonymous” (Anonym) auswählen. ;)

Kirin entwickelt sich zu einer richtigen Kuenstlerin und über diese Zeichnung sagt sie folgendes: “Das ist eine Palominomammi und ihre Kinder haben den Felsen getreten und sie schubst sie rüber zu ihrem Zimmer.”
Ihre Schreibschrift hat sich auch sehr verbessert. Wir hatten sie für eine junge Kindergartenklasse (das ist die Klassenstufe 0 in den USA und nicht eine Tageskrippe) eingeschrieben als sie fast 5 Jahre alt war. Diese war nur halb-tägig und nun ist sie ganztags in einer “normalen” Kindergartenklasse. Sie hatte viel aufzuholen, aber es sieht so aus, als ob sie als Nächstes in die Erste Klasse gehen wird!
Her writing improved a lot, too. We had signed her up for early Kindergarten when she was about to turn 5 in Mesa. It was a half-day class and she is now attending “normal” Kindergarten full-time. She had a lot of catching up to do, but it looks like she might go to First Grade next!

Und hier ist der Grund, warum man auf der Reservation unbedingt einen Zaun braucht, um als Gärtner erfolgreich zu sein: Free Range. (Freigelände? Freizone? Frohe Hühner?)
Die Einheimischen (das Wort “Indianer” ist hier fast ein Schimpfwort, wird aber für Touristenzwecke verwendet) sperren ihre Tiere nicht gerne ein und sind auch sonst nicht sehr für Abgrenzungen zu begeistern.
Schalten Sie nächste Woche wieder ein, wenn “Guido’s Grüner Garten”, die wöchentliche Realityshow der grausamen Gartenkatastrophen, seinen grün-gräßlichen Anfang nimmt!
Natürlich poste ich regelmäßig Photos von uns. Diesmal werde ich aber streng auswählen und nicht einfach die letzten 50 (oder gar alle jemals geknippsten) Photos hochladen, wie ich es früher gemacht hatte.
Ich muss mich aber erst hier noch einfuchsen. Also schreibt einen Kommentar, falls etwas nicht geht.
Nun wird’s modern! Mein neuer ISP hat kein Webraum und so muss ich mir was Neues einfallen lassen. Ein Blog muss her! Anstatt sporadische Massenmails auszusenden kann ich das einfach hier alles ansammeln und wen’s interressiert, der kann sich das anschauen oder im Archiv Verpasstes nachholen.
Natuerlich ist das hier alles zweisprachig, da ich Familie hüben wie drüben hab und beide natuerlich was davon haben wollen.
Also dann, viel Spass und schreibt auch mal einen Kommentar zu den Einträgen, damit ich weiss das es überhaupt einer liest.
Translated 52 technical and historical documents, German to English.
Built a browser version (ActiveX on IE) of the in-house CAD/3D image viewer, removing the need to install a Windows application, and integrated the viewer with five third-party CMS systems.
Self-employed in Potsdam: improved call center operations for E-Plus, a German cell phone provider, with digital forms; wrote a point-of-sale Windows app used in five local retail stores; and sped up the phone sales process by three days with a credit-check update.
Taught computer beginner courses to students of all ages, with on-premise tutoring and test proctoring on the side.
Developed systems software for L3, an experimental operating system, and wrote printer drivers for Hewlett-Packard laser printers.