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Husky-Cherrytomate

Solanum lycopersicum 'Husky Cherry Red' — eine Zwerg-Cherrytomate wie gemacht für Töpfe.

Solanum lycopersicum ‘Husky Cherry Red’

Rispen kleiner runder Cherrytomaten, die am Stock reifen.
“Cherry tomatoes plant” by Leon Brooks, Public-Domain, via Wikimedia Commons.

Die Art stammt aus dem westlichen Südamerika; die Sorte ist eine indeterminierte Zwerg-Hybride — sie blüht und trägt die ganze Saison auf einer gedrungenen Pflanze von etwa einem Meter, die kaum eine Stütze braucht. Eine Cherrytomate, konstruiert fürs Topfleben.

Volle Sonne, sechs Stunden oder mehr, bei 15–30 °C. Stirbt bei Frost.

Alle 2 Tage, gleichmäßig feucht — Töpfe trocknen schneller aus, als die Pflanze verzeiht, und Cherryfrüchte platzen nach einem plötzlichen Guss: stetig schlägt großzügig. Alle 2 Wochen Tomatendünger, sobald die Blüte beginnt, Mai bis September.

Geiztriebe sparsam ausdünnen, Juni bis September, nur wo das Laub sich drängt — genug, dass Luft zieht, mehr nicht. Die kurzen Internodien halten sie ohnehin gedrungen; hartes Auskneifen kostet nur Kirschen.

Entfällt — einjährig: eine Pflanze pro 25+-cm-Topf, tief gesetzt, und die Saison endet im Kompost. Kein Topf muss je größer werden.

Cherrytomaten sind die Topf-in-den-Mund-Ernte; das meiste erreicht die Küche nie. Was doch ankommt, ist süßer und dünnhäutiger als alles aus dem Laden: halbiert roh über Pasta mit Olivenöl und Basilikum, oder in der brüllend heißen Pfanne ganz blistern lassen, bis sie gerade eben zusammenfallen.