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Zebra-Ampelkraut

Tradescantia zebrina — purpurne Blätter, rosa-silberne Rennstreifen und keine Bremsen.

Tradescantia zebrina

Blätter von Tradescantia zebrina, purpurn mit blassen rosa-silbernen Streifen oben und weinroter Unterseite.
“Zebrina pendula-xavier cottage-yercaud-salem-India” by Yercaud-elango, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons.

Ein Bodendecker von den schattigen Waldböden Südmexikos und Mittelamerikas — und im Topf benimmt sie sich genau so: Jeder Trieb wandert zum Rand und bewurzelt an jedem Gelenk. Rosa-silberne Rennstreifen über tiefem Purpur, die Unterseite weinrot.

Hell und indirekt; etwas milde Sonne vertieft das Purpur. Die Farbe ist ein Belichtungsmesser — verwaschene Blätter heißen zu wenig Licht, verbrannte Stellen zu viel. Ein Sommer draußen im hellen Schatten bekommt ihr gut; rechtzeitig vor kalten Nächten hereinholen und außer Reichweite hängen — der Saft kann Haut und Haustiere reizen.

Gießen, wenn die oberen Zentimeter abgetrocknet sind, im Winter trockener. Alle vier Wochen ausgewogener Flüssigdünger in halber Dosierung, April bis September — Überdüngen bleicht die Streifen.

Lange Ranken bis knapp über ein Gelenk zurückkneifen, März bis Oktober; dort verzweigt der Trieb, und nur so bleibt der Topf dicht statt in der Mitte kahl. Jede gekniffene Spitze bewurzelt binnen Tagen im Wasserglas oder in feuchtem Substrat.

Jährlich im Frühjahr — oder auslassen: Wird ein Topf müde und vergeilt, ersetzt ihn eine Handvoll frischer Stecklinge im selben Topf komplett.