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Krause Petersilie

Petroselinum crispum — die krause Zweijährige, die alles garniert.

Petroselinum crispum

Ein dichter Horst krauser Petersilie mit stark gekräuselten dunkelgrünen Blättern.
“Parsley Curled” by Donovan Govan., CC BY-SA 3.0, via Wikimedia Commons.

Die gekräuselte Zuchtform der gewöhnlichen Petersilie, beheimatet im zentralen und östlichen Mittelmeerraum. Zweijährig: im ersten Jahr Blätter, im zweiten Blüte und Samen — dann werden die Blätter bitter.

Hell, mit ein paar Stunden milder Sonne, bei 15–25 °C. Verträgt leichten Frost, schmollt aber in der Hochsommerhitze.

Alle 2 Tage; Erde gleichmäßig feucht halten, nie staunass. Alle 4 Wochen ausgewogener Flüssigdünger in halber Dosierung, März bis Oktober.

Von außen nach innen ernten — der Neuaustrieb kommt aus der Mitte des Horsts, und wer dort schneidet, legt die Pflanze lahm. Im zweiten Jahr schießt sie, egal was man schneidet: Müde Petersilie wird neu gesät, nicht gerettet.

Entfällt — stattdessen jedes Frühjahr neu säen. Einen tiefen Topf geben; die Pfahlwurzel reicht weiter hinunter, als das krause Oberteil vermuten lässt.

Milder und weniger grasig als glatte Petersilie, mit einer Textur, die als Garnitur standhält. Passt gehackt in Kartoffelgerichte, Eierspeisen und Buttersaucen — und ist eine Grundzutat der Frankfurter Grünen Soße. Erst am Ende zugeben: Hitze nimmt dem Aroma die Frische.