Basilikum
Ocimum basilicum — die frostempfindliche Einjährige hinter jedem Pesto.

Herkunft
Abschnitt betitelt „Herkunft“Eine Einjährige aus dem tropischen Asien — Wärme, Sonne, stetige Feuchtigkeit, keine kalte Jahreszeit. Alles unter 10 °C liest sie als Notfall, eine Winterruhe kennt sie nicht — sie stirbt mit dem Sommer.
Standort
Abschnitt betitelt „Standort“Volle Sonne, warm und geschützt. Am wohlsten zwischen 15 und 30 °C.
Alle zwei Tage, im Hochsommer täglich — es welkt dramatisch und erholt sich schnell. Starkzehrer im Topf: alle vier Wochen ausgewogener Flüssigdünger, April bis September.
Schnitt
Abschnitt betitelt „Schnitt“Kneifen ist Ernte und Schnitt zugleich: ganze Triebspitzen knapp über einem Blattpaar abkneifen — aus jedem Schnitt werden zwei Triebe — und Blütenstände sofort entfernen, denn ein Basilikum, das Samen ansetzt, stellt die Blattproduktion ein.
Umtopfen
Abschnitt betitelt „Umtopfen“Einjährig — Teilen ersetzt das Umtopfen. Supermarkttöpfe sind Dutzende zusammengepferchte Sämlinge: den Ballen beim Kauf in drei, vier Töpfe aufteilen, und jeder überlebt das Original um Monate.
In der Küche
Abschnitt betitelt „In der Küche“Die Seele von Pesto alla genovese, Caprese und dem halben Tomaten-Kanon. Erst am Ende über das Gericht zupfen — Schneiden und Kochen machen die Blätter schwarz und das Aroma stumpf. Überschuss hält sich am besten mit Öl püriert im Tiefkühler; getrocknetes Basilikum ist ein anderes, traurigeres Kraut.